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DEAD KITTENS - Pet Obituaries

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Artist DEAD KITTENS
Title Pet Obituaries
Homepage DEAD KITTENS
Label NOISOLUTION
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Wie so oft, haben sich in Berlin mal wieder zwei Personen aus ganz anderen Ländern getroffen, um dort zusammen der Musik zu frönen. Diesmal waren es ein Holländer (Dirk – Comic-Künstler)) und ein Israeli (KD – Multiinstrumentalist). Seit 2015 machen die beiden als DEAD KITTENS gemeinsame Sache, 2016 standen sie erstmals miteinander auf der Bühne und jetzt haben sie mit „Pet Obituaries“ ihr Langspiel-Debüt in die Plattenläden gebracht.

Was es mit den toten Kätzchen und den Haustier-Todesanzeigen genau auf sich hat, vermag ich nicht zu sagen. Ich befürchte jedoch, dass letztere inzwischen bereits gang und gäbe sind. Tier-Krematorien und –Friedhöfe gibt es schließlich auch schon lange und für den geliebten Vierbeiner (Vögel, Fische und sonstiges Getier wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht vergessen) tut der Mensch ja fast alles. Als Bauernhof-Kind ist mir dieses Verhalten zwar reichlich fremd, aber darum geht es hier ja eigentlich auch gar nicht. Vielmehr wollen wir einen Blick auf die zwölf Songs von „Pet Obituaries“ werfen. Stellt sich die Frage nach der passenden Schublade für den Spaß. „Postpunk or something, I don’t know“ sagt die Facebook-Seite von DEAD KITTENS zu diesem Thema und klärt etwas später auf: „We play angry loud music you can dance to.“. Damit wäre das Wesentliche geklärt und tatsächlich regieren bei diesem Duo insbesondere Anarchie und Irrsinn. „Naked People“ und „It Always Rains Upon My Day In The Zoo“ und „Pig Sweat“ sind dafür gute Beispiele, wohingegen der Opener „City Lives“ oder das finale „Ground“ noch vergleichsweise zahm ausgefallen sind.

Wobei „vergleichsweise“ ein wichtiges Stichwort ist: den Mainstream sucht man auf „Pet Obituaries“ vergebens und stattdessen hauen die DEAD KITTENS einfach mal einen unfassbar wilden Mix raus, der zu viel Rock für die Kunstgalerie mitbringt, für Punk aber auch zu artsy ist und vermutlich einfach nur ein ganz großer provokanter Spaß sein will. Mein persönliches Highlight: „I Don’t Ever Want To See Your Ugly Fucking Face Again“.

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