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DEAD MEMORIES - Drowning

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Artist DEAD MEMORIES
Title Drowning
Homepage DEAD MEMORIES
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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7.3/10 (4 Bewertungen)

Diese erste Scheibe der norddeutschen DEAD MEMORIES ist zwar schon 2006 erschienen, soll aber trotzdem nicht übergangen werden. Aktuell ist das Werk immer noch, da es die 3 brandneuen Songs nur als MP3s über die Homepage zu belauschen gibt. „Drowning“ wurde noch mit dem alten Zweitsänger und dem alten Schlagzeuger eingespielt. Grob gesagt sollten hier Fans von DIE APOKALYPTISCHEN REITER ein neues Lauschvergnügen finden, auch wenn man nicht ganz so extrem brettig agiert. Relativ melodische Metalparts werden mit aggressiven Doppelbrüllvocals garniert und zwischendrin gibt man mal etwas mehr Huf. Vor allem die beiden permanent wechselnden Sänger prägen sich als kleines Markenzeichen der Band ein. Gitarrist Fabian hat die Scheibe den Möglichkeiten entsprechend recht druckvoll und klar produziert/ gemixt, da gibt’s nix zu meckern!

Der Opener „Lethe“ dürfte auf Grund des Chorus’ Live ein Mitbrüller sein, während das schnellere „Invisible Enemy“ was für die Mattenarmee ist. Kurz, knackig, gut! Auch in langsameren Gefilden weiß man sich zu behaupten, wie „Predestined Blindness“ belegt, welches auf Grund der derben Vocals dennoch Aggressivität versprüht. Das knackige „Buried Alive“ offenbart jedoch ein kleines Manko: Die in nahezu jedem Song wiederkehrenden relativ ähnlichen Leads, was sich auf Dauer doch recht gleichförmig anhört. Ansonsten versprüht der Song echte „Reitermania“. Mit dem leicht melancholischen Akustik-Instrumentalintermezzo „All Hope is Lost“ kommt der Hörer wieder etwas zur Ruhe, bevor einen „Past and Present“ instrumental an alte RUNNING WILD erinnert. Durch die Vocals rückt man dann eher in Richtung ARCH ENEMY, sozusagen eine Mischung aus den beiden Combos. Von den letzten drei Songs ist vor allem der Letzte erwähnenswert, da er eine fette Hommage an uralte KREATOR ist und einfach nur auf die Omme thrasht! Bis auf das altbekannte Melodic-Leadthema, welches man einfach hätte weglassen sollen. Der Songs bläst aber allemal!

Insgesamt also ein sehr gelungenes Debüt, welches aufhorchen lässt und vor allem auch durch den Gesang aus der Masse der Newcomerbands heraus sticht! Checkt auch mal die 3 neuen Songs auf ihrer Homepage an, die kommen noch amtlicher! Vor allem die Abrissbirne „Defiled War Existence“ schrotet exquisit, der mit Abstand härteste Track in der bisherigen Bandgeschichte. Und ich fühle mich bei den neuen Tracks permanent an die Kollegen von FALLEN SAINTS erinnert (vor allem bei den melodischen Parts)… Da steht eine knorke nächste Scheibe ins Haus, bis dahin zieht Euch „Drowning“ rein!

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