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DEAP LIPS - s/t

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Artist DEAP LIPS
Title s
Homepage DEAP LIPS
Label COOKING VINYL
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DEAP LIPS? Klingt ein bisschen nach THE FLAMING LIPS und DEAP VALLY? Genau richtig! Lindsey Troy und Julie Edwards vom in Los Angeles ansässigen Rock’n’Roll-Duo DEAP VALLY haben gemeinsame Sache mit ihren experimentierfreudigen Kumpels und Idolen von THE FLAMING LIPS aus Oklahoma City gemacht.

Die Stimmung in den Pink Floor Studios der FLAMING LIPS scheint dabei ziemlich gut und insbesondere der Kreativität förderlich gewesen zu sein. Der Opener der gemeinsamen, selbstbetitelten Platte „Home Thru Hell“ entstand hier beim gemeinsamen Jammen innerhalb kürzester Zeit und klingt alles andere als mit der heißen Nadel gestrickt. Doch damit war die Langrille noch lange nicht im Kasten, denn diese Aufnahmesession war im Grunde erstmal just vor fun, im darauffolgenden Jahr wurden weitere Songideen ausgetauscht und weitere Aufnahmen gemacht, die schließlich in den zehn DEAP-LIPS-Tracks mündeten. Darunter sind instrumentale Stücke wie „One Thousand Sisters With Aluminium Foil Calculators“ oder reduzierter Stuff á la „Shit Talkin“ und natürlich auch eingängiger Alternative-Rock wie das halb-akustische „Hope Hell High“, das zu meinen Favoriten zählt. „Motherfuckers Got To Go“ geht straight into the face, während der Sieben-Minüter „Live Is a Mind Control“ eine gewisse Dramatik und psychedelische Versatzstücke mitbringt. Derweil eröffnen schwelgende Synthesizer und ein gezupfter Bass das cool groovende „Wandering Witches“, ehe „The Pusher“ mit sphärischen Melodien übernimmt und das pumpende „Not a Natural Man“ von Computerspielen der ersten Stunde inspiriert zu sein scheint. „There Is Know Right There Is Know Wrong“ beendet den abwechslungsreichen Reigen mit Sounds, die nach Aufbruch und staubigen Highways klingen.

Musikalische Grundlage der DEAP LIPS war zweifellos gitarrendominierter Alternative, der jedoch allerlei Haken und Ösen bekommen hat. Synthies spielten dabei eindeutig eine wesentliche Rolle und natürlich die Spielfreude der beteiligten Musiker, die sich nicht durch Genre-Grenzen haben aufhalten lassen.

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