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DECEIVER - Riding the Reaper

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Artist DECEIVER
Title Riding the Reaper
Label IRON FIST
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Gerade einmal etwas über ein Jahr gibt es nun die Band um ex-MAZE OF TORMENT-Gitarrero Pete Flesh. Und nach der sehr fix aufgenommenen MCD „Deceiver“ legt man nun schon das Full Length-Debüt vor, welches das Quartett wieder mit Tommy Tägtgren (Bruder von Meister Peter) in den legendären Abyss-Studios eingetütet hat. Die Band selbst betitelt ihren Sound als Mischung aus den guten alten Heavy/ Thrash-Helden der Achtziger, wie z.B. VENOM, MERCYFUL FATE, JUDAS PRIEST, DESTRUCTION und MOTÖRHEAD. Und das passt auch ziemlich perfekt.

So sägt die Gitarre die Riffs sehr fix in bester VENOM-Manier herunter, die Soli erinnern eigentlich in jedem Song an den NWOBHM und die Vocals von Destormo liegen tatsächlich irgendwo zwischen Cronos und Schmier. Das ganze wird ziemlich tight dargeboten, und man hat nicht den Eindruck, dass es diese Combo erst seit gut 1,5 Jahren gibt, sondern man klingt tatsächlich wie ein „Relikt“ aus den 80ern. Wobei das nicht negativ gemeint ist, sondern nur verdeutlichen soll, wie gut eingespielt die Musiker wirken. Als Highlight der Platte stellt sich der Titeltrack vor, der vor allem durch seinen eingängigen Refrain sehr gut hängen bleibt. In die selbige Kerbe schlagen auch Songs wie „Slay the Rainbow“. Erst gut thrashig nach vorne gebrettert und dann der eingängige Refrain. Einfaches Rezept, welches auch heute noch wunderbar funktioniert. Das ganze in einem amtlichen Abyss-Sound dargeboten macht dieses Album zu einem gefundenen Fresschen für alle Old School-Metaller und solche, die es werden wollen.

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