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DEEP PURPLE - History, Hits & Highlights ’68-’76 (2-DVD)

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Artist DEEP PURPLE
Title History, Hits & Highlights ’68-’76 (2-DVD)
Homepage DEEP PURPLE
Label EAGLE ROCK
Veröffentlichung ..
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Es gibt Bands, für die jedes Wort der Einführung eigentlich überflüssig ist, da sowieso jeder die Gruppe kennt. DEEP PURPLE sind natürlich so ein Fall. Seit mittlerweile über 40 Jahren aktiv, in den unterschiedlichsten Formationen aufgetreten und dem einen oder anderen Skandal nicht abgeneigt, haben sie doch ihren Weg durch die Jahrzehnte beschritten und mit ihrem Rock, bestehend aus Orgel, Gitarre, charakteristisch-charismatischem Gesang und Percussion eine große treue Fangemeinde aufgebaut. Grund genug mal (wieder) eine DVD auf den Markt zu werfen. Doch wer den Back-Katalog der Band kennt, weiß, dass es Veröffentlichungen wie „Sand am Meer“ gibt und man nur schwerlich die Guten von den Abzocker-Produkten unterscheiden kann.

Und was liegt uns nun aktuell vor? Es handelt sich um eine schön aufbereitete Doppel-DVD im Gatefold mit 20-seitigem Booklet. Inhaltlich behandelt man sich wie der Name schon sagt die Jahre 1968 bis 1976. Viele Fans wird das freuen, da Entgleisungen wie „Slaves & Masters“ hier nicht vertreten sind. Vielmehr ist diese Veröffentlichung eine kleine Hommage an die frühen Tage. Einleitend eröffnet uns der erste Silberling einen Blick in die Geschichte der Band über den genannten Zeitraum. Einblicke in Studioarbeiten, Tourneen und Bandinterna machen den Anfang interessant aber nicht neuartig. Eigentlich ist das nichts, was man nicht schon hundert Mal gelesen oder womöglich gesehen hat. Aber das folgende Material erweist sich als wesentlich attraktiver. Eine bunte Mischung aus Videos und Live-Mitschnitten zeigt die Band zu ihrer damaligen Zeit in bester Spiellaune. Ein sichtlich gut gelaunter und spielbesessener Blackmore demonstriert bis 1975, wie die E-Axt geschwungen werden muss. Dabei kommt doch der eine oder andere Mitschnitt zu Tage, den man vielleicht so noch nicht gesehen hat. Ein anderes Duell zwischen Gillan und Blackmore bei „Child in time“, eine andere Interpretation von „No, No, No“, Blackmore, der Hendrix Konkurrenz machen könnte. Der zweite Silberling setzt genau da an, wo der Erste aufgehört hat. Er bringt auch Kleinode wie Mitschnitte vom ROCKPALAST ans Tageslicht.

Des Weiteren fällt auf, dass auch einige Stimmen von Fans ihren Weg auf die DVDs fanden. Dabei gibt es sowohl die obligatorischen Lobeshymnen zu hören als auch eine Hand voll Meckerer, die sich z. B. über mangelndes „Improvisationsvermögen der Band“ (???) aufregen. Mit einem kleinen Augenzwinkern vernimmt man auch mal Ansagen von Ilja Richter (ja, genau der Herr Richter aus der Kultsendung „Disco“), der die „Freunde des progressiven Rock“ begrüßt. Klanglich als auch bildtechnisch hat man meines Erachtens das herausgeholt, was das Material herzugeben hat.

So kann ich zum Schluss folgendes konstatieren: Diese DVDs sind definitiv unterhaltsamer und besser gestaltet als das Gros der Veröffentlichung unter dem Schatten vermeintlicher Best Ofs. Dabei spricht diese VÖ vor allem die an, die noch kein Bildmaterial der „Dunkellilanen“ haben. Alle anderen müssten einfach abwägen, ob sie für den einen oder anderen neuen „Bildbericht“ diese Veröffentlichung brauchen. Gelungen ist sie auf jeden Fall!

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