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DEEP PURPLE - Singles & E.P. Anthology 68 – 80 (2-CD)

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Artist DEEP PURPLE
Title Singles & E.P. Anthology 68 – 80 (2-CD)
Homepage DEEP PURPLE
Label EMI
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DEEP PURPLE – eine Band, die wohl so gut wie jeder kennt. Legendär geworden durch Stücke wie „Smoke On The Water“ oder „Child In Time“ sowie durch die Gerüchte und wilden Stories rund um Blackmore und Co. spielen sie auch noch 40 Jahre nach Gründung Rock-Musik (wenn auch mit diversen Line-Up-Änderungen). Also Grund genug mal wieder eine Best Of auf den Markt zu werfen.

Moment! Gab es nicht schon eine Singles-Zusammenstellung aus dem Hause EMI? Ja, 1993 (OK – ist schon einige Jahre her) erschien unter dem schlichten Titel „Singles a’s and b’s“ eine Einzel-CD, die sich sogar zum Großteil mit der ersten CD dieser Compilation deckt. Aber 17 Jahre Zeit dazwischen kann man verschmerzen. Jedoch hätte man das neue Cover etwas anders gestalten können, da es auch sehr stark an seinen Vorgänger erinnert. Dennoch liegt hier eine gut zusammengestellte Sammlung von Hits der Band vor. Beginnend beim ursprünglichen „Hush“ (mit Wolfsgeheul – nicht mit dem späteren Hahnengegacker), über „One More Rainy Day“, „Emmaretta“ bis zum BEATLES-Cover „Help“ sind alle wichtigen Titel vertreten. So findet man auch das lyrisch und musikalisch grandiose „When A Blind Man Cries“ als auch „Speed King“ oder „Hallelujah“ auf der ersten CD. Insgesamt 19 Songs tummeln sich auf Dieser und bieten einen guten Querschnitt, auch wenn für einen Best Of-Charakter „Fools“ oder „Highway Star“ fehlen (welche wohl mangels „Single“ nicht hier erscheinen). CD Nr. 2 bietet dann noch 16 Stücke, die das ganze Paket aufwerten sollen. Neben 2 Versionen von „Smoke On The Water“ tummeln sich hier auch munter italienische Edits („Stormbringer“) ein japanischer Edit („Burn“) sowie einige andere Kracher, wie „Child In Time (Live)“. Klanglich kann man nicht meckern, auch wenn das Grundmaterial wohl nicht sehr viel hergibt.

Aber nun bleibt die Frage: Wer braucht noch eine Best Of/ Singles-Sammlung der Dunkellilanen? Jeder Fan der Band hat das Material auf den Alben und kann hier getrost einen Bogen herum machen. Wenn man jedoch noch nichts von der Band im CD-Schrank stehen oder sie erst nach 1980 (also die Ära ab „Perfect Strangers“ oder auch „Slaves and Masters“) kennt, sollte hier mal einen Blick und ein Ohr riskieren. Aber Vorsicht! Der Bandsound war damals ein komplett Anderer als er es nach 1980 wurde!

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