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DEINONYCHUS - Warfare Machines

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Artist DEINONYCHUS
Title Warfare Machines
Homepage DEINONYCHUS
Label MY KINGDOM MUSIC
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Auch wenn Marco Kehren noch nicht das Alter des seiner Band den Namen gebenden Dinosauriers erreicht hat, ist der Holländer ohne Frage schon ein alter Hase im Black/ Death-Genre. So startete der ehem. MALEFIC OATH-Musiker sein eigenes Ding schon im Jahre 1992! Seitdem bringt der Niederländer mit seinen hauptsächlich von BETLEHEM ausgeliehenen Gastmusikern eine gelungene Death/ Black/ Doom-Scheibe nach der anderen heraus. Passend zum Herbst kommt nun das neue, düstere, nachdenkliche, aber auch verdammt böse und vor allem richtig gute neue Werk in die Läden!

Schleppend, wuchtig und ungemein böse leitet „Krematorium“ die „Warfare Machines“ ein. Knallende Riffs-Bomben, präzise Drums und tiefböses Growlen… so wird man empfangen und gleich in Kenntnis gesetzt, dass man hier mit ALLEM rechnen muss! Der folgende Bombenteppich („Carpet Bombing“) pumpt gnadenlos im Midtempo voran und lässt das ganze im eingeschobenen Blast-Part brachial explodieren, während die folgenden treibenden Riffs nahezu über das erschaffene herrschen! Dazu stechen wieder die besonders inbrünstigen Vocals heraus! Knaller! „Manoeuvre East“ zieht einen mit markerschütternden Vocals und schleppenden Black-Riffs in den tiefschwarzen Sumpf des großartigen Dooms, dessen Lyrics anklagend „We must cry… why?… we must die“ heraus schreien! Ein Song mit dem Titel „MG 34“ kann nur eines bedeuten: Black Metal-Raserei! Zwar ballert der Track nicht mit 900 Hits/ Minute nach vorne, gibt aber durch die monotone Riff-Salven, die fiesen Vocals und die knallenden Drums sehr gut die Wirkung dieses sperrigen Maschinengewehrs wieder. „Nerve Agent“ beeindruckt mit hypnotischen/ schleppenden Riffs, ein getragenes Drum-Spiel und düstere Spoken Words, was zusammen ein weiteres Mal eine fast erschütternd düstere Atmosphäre erzeugt.

„Warfare Machines“ bringt imposant die Eindrücke und Gefühle in einem an die Oberfläche, die einem Krieg herrschen müssen… Hass, Wut, Depression, Angst, Ungewissheit, pure Verzweiflung und letztendlich der Tod. Das alles auf einem grandiosen Album, das allerdings leider nur etwas über eine halbe Stunde andauert. Und damit kommen wir zum wesentlichen Unterschied zwischen Kriegshandlungen und den Abrissbirnen von DEINONYCHUS: Die MUSIK will man immer wieder erleben!

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