| Artist | DEJÀN |
| Title | Of(f) The Soul |
| Homepage | DEJÀN |
| Label | TOURBO MUSIC |
| Leserbewertung |
DEJÀN ist ein junges Projekt, das aus einem Kollektiv von multikulturellen Studenten des Berklee College of Music in Boston entstanden ist. Mittelpunkt ist die Schweizer-argentinische Sängerin Joana Elena Obieta, den Bass zupft der aserbaidschanisch-ukrainische Han Beyli und hinter der Schießbude sitzt der kubanische Schlagzeuger Keisel Jimenez. Außerdem ist der japanische Perkussionist Kan Yanabe mit von der Partie und musikalisch geleitet wird DEJÀN vom kubanischen Pianisten und Komponisten Anibal Cruz. Alle Beteiligten sind seit ihren gemeinsamen Studientagen enge Freunde und mittlerweile anerkannte Meister ihres Fachs. Der Bandname DEJÀN setzt sich zusammen aus dem spanischen ‚DE‘, was ‚von‘ bedeutet und dem aserbaidschanischen ‚Jan‘, in der Übersetzung ‚Familie‘ oder ‚Seele‘. Die Fünf bilden mit ihrer Musik eine Seelenfamilie, die sich dem Groove verschrieben hat.
„Of(f) The Soul“ ist das erste Album des Quintetts und präsentiert pulsierende Rhythmen und orientalische Stimmen, die mit lateinamerikanischen und elektronischen Klängen verbrämt werden. Der smoothe Opener „Of The Soul.“ wird ebenso wie das muntere „El Rio“ auf Spanisch vorgetragen, während die Fronterin beim funkigen „Schwiizer Glück“ auf Schwyzerdütsch singt. Dem R’n’B-Klassiker „Fever“ verpassen DEJÀN einen sehr luftigen Jazz-Anstrich, wohingegen „Berserker“ deutlich vertrackter daherkommt. „1988“ übernimmt mit emotionalen Gitarrenklängen orientalischer Färbung, auf die perlende Pianoakkorde und eine prägnante Rhythmusfraktion folgen. Beim sich anschließenden „Cuarto de Tula“ stehen Bass und Perkussion im Fokus, ehe „Nana de Lia“ an ein sanftes Wiegenlied erinnert und „Alfonsina y el Mar“ für ein melancholische Finale sorgt.
„Of(f) The Soul“ ist ein Crossover aus Soul, Latin, Funk, Jazz, Soul und Pop. Mal klingt der Sound vertraut, dann auch wieder ganz neu. DEJÀN gelingt mit dem Debüt der respektvolle Brückenschlag zwischen den Kulturen und feiert die universelle Kraft der Musik.

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