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DEMIGOD - Slumber of Sullen Eyes & Unholy Domain

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Artist DEMIGOD
Title Slumber of Sullen Eyes & Unholy Domain
Homepage DEMIGOD
Label XTREEM MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Ein weiteres Release der Reihe “Xtreem Cult Series”, und wieder sagt mir die Band überhaupt nichts… (hab ich denn so gepennt in den 90ern?). Jedenfalls strotzen die Finnen nicht gerade vor Arbeitslust, denn neben dem hier wieder hervorgeholten 92er Debüt und dem Demo (1991) existiert nur noch die VÖ „Shadow Mechanics“ aus dem Jahr 2002.

Auf „Slumber of Sullen Eyes“ gibt es ohne Umschweife groovigen Death Metal auf die Ohren, und dieser recht ordentlich beeinflusst von den Ami-Bands der 90er. So klingen die Jungens gar nicht so nach „verspielten Finnen“, wie sie heute bekannt sind. Viel mehr wird hier recht düster gedengelt, mit häufigen Wechseln von Geblaste hin zu schleppenden Doom-Passagen, dazu kommen reichlich groovige Mosh-Riffs, und der damalige Sänger Esa growlt auch recht amtlich. Alles im allem nett und in der überarbeiteten Version klingt auch der Sound halbwegs ok, doch wie zu erwarten bei einer Formation, die nicht gerade bekannt ist und in 15 Jahren 2 Alben an den Start gebracht hat, ist die Mucke nicht gerade innovativ oder besonders spannend. Nett mal nebenbei laufen zu lassen, aber nach gut 2 Songs wird’s dann doch langweilig. Eigentlich etwas schade, denn hört man sich das für damalige Verhältnisse recht gut produzierte Demo an, so erkennt man doch, dass man deutlich mehr aus sich hätte machen können. Denn da klingen die Finnen doch um einiges motivierter und spielfreudiger als auf dem folgenden Longplayer. Die Riffs grooven, der Drummer agiert recht vielseitig, und auch der Sänger hört sich um einiges selbstbewusster an. So hat man auf dem Longplayer scheinbar einfach die Grundstruktur beibehalten, aber nicht weiterentwickelt und schon gar nicht so motiviert vorgetragen. Wirklich schade…

Aber wie bei den meisten Bands wollen DEMIGOD in einem fast komplett auf den Kopf gestellten Line Up im Jahre 2006 neu angreifen. Und nach all den Jahren sollte man da etwas frischeres und motivierteres Songmaterial erwarten dürfen…

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