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DEMONICAL - Hellsworn

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Artist DEMONICAL
Title Hellsworn
Homepage DEMONICAL
Label CYCLONE EMPIRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Mit “Servants of the Unlight” hatten die drei ehemaligen CENTINEX-Elchtöter Johan Jansson (g), Ronnie Bergstrahl (d) und Martin Schulmann (b) zusammen mit Shouter Ludvig Engellau (REMASCULATE) ein wahres Pfund alter schwedischer Death Metal-Schule vorgelegt. Motiviert von den guten Reaktionen und nun mit Sverker Widgren am Mikro starten die Nordmannen jetzt allerdings erst richtig durch.

Bereits der brachiale Einstieg mit „Baptized in Fire“ zeigt, wo der Hammer hängt. Ein wahres Death Metal-Feuerwerk mit druckvollen und extremen tiefen Riffwalzen, thrashenden Drum-Attacken und wummernden Basslines wird hier abgebrannt und bei Ludvig fragt man sich, wo der sich mit seiner Killer-Stimme so lange versteckt hat! Ab dem folgenden „World Serpent“ geht’s dann so richtig ab. Denn nun wird die Groove-Keule ausgepackt, dass es eine wahre Freude ist. Die Doublebass walzt, die Snare thrasht, dass Grund-Riff zwingt einen förmlich zum sofortigen Mitbangen und darüber wieder der herrschende Klang der intensiven Growls. Und in der Richtung geht’s ohne Atempause weiter. Schwedischer Old School-Death mit einer fetten Thrash-Note und dabei noch höllisch Arschtretend. Sei es das brutalere „Infernal Void“, bei dem auch mal die eine oder andere Blast-Attacke ausgepackt wird, das etwas an AMON AMARTH erinnernde „Götter des Nordens“ (richtig, mit deutschen Lyrics) oder das verspielte Instrumental-Titelstück am Ende der Aufnahme. Hier gibt es nordischen Death Metal pur, welcher natürlich deutlich von der glorreichen DISMEMBER-Ära in den 90ern geprägt ist.

Doch mit was für Musikern haben wir es hier zu tun und wo kommen sie her? Richtig, aus der Heimat dieser Sounds. Das schöne bei DEMONICAL ist zudem, dass sie diese Mucke zocken, weil sie einfach Bock drauf haben. Sie könnten auch wieder mehr Gefrickel loslassen, denn spielerisch gehörten sie schon mit CENTINEX zu den Top-Bands. Doch sie haben Spaß, eher „einfachen“ Death Metal zu zocken und das hört man! Dabei lassen sie dennoch immer wieder ihr spielerisches Können durchscheinen, indem man hier mal ein leckeres Solo auspackt oder dort mal ein komplexer Drum-Part eingeschoben wird. Doch hier geht es einfach um straighten Schweden-Tod at it’s best. An „Hellsworn“ wird kein Anhänger dieser Gangart vorbei kommen und vor allem gar nicht wollen!

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