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DEMONICAL - Servants of the Unlight

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Artist DEMONICAL
Title Servants of the Unlight
Homepage DEMONICAL
Label CYCLONE EMPIRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (6 Bewertungen)

Auch wenn es massenweise schwedische Bands gibt, die nun wieder verstärkt dem nordischen Death Metal alter Schule frönen, hinterließen besonders die genialen CENTINEX ein großes Loch in der Szene, als sie sich im Frühjahr 2006 nach über 16 Jahren Existenz auflösten. Doch das Ende der einen markierte die Geburt einer neuen Formation. So haben sich die drei CENTINEX-Mucker Ronnie Bergstrahl (Drums, u.a. auch GRAVE), Johan Jansson (Gitarre / Vocals, auch bei INTERMENT) und Basser Martin Schulman prompt dazu entschlossen, eine neue Band zu gründen, um damit weiterhin ihrer gemeinsamen Leidenschaft, dem Death Metal, nachzugehen. Nach der amtlichen 4 Track-Promo „Bloodspell Divine“ holte man sich noch Ludde Engellau (REMASCULATE) als alleinigen Sänger ins Boot und feuert nun mit dem Debüt „Servants of the Unlight“ ein fettes Stück Elchtod aus den Boxen.

Wie man schon erahnen kann, besinnt man sich dabei auf die besten schwedischen Tugenden, nämlich einem ordentlich einen vor den Latz zu ballern. Dabei hat man die Vertracktheit aus CENTINEX-Zeiten heraus genommen, ohne dabei das spielerische Niveau zu senken, und dafür eine fette Portion Thrash mit hinein genommen. So walzt gleich der Opener „Suicide Throne“ nach einem düsteren Intro mächtig nach vorne und montiert einem mit fetten Riffs und unbarmherziger Doublebass nach allen Regeln der Kunst der Rübe ab. Doch das war wirklich nur der Anfang, so feuern DEMONICAL anschließend u.a. bei „Revel in Misantrophia“, „Feeding the Armageddon“ oder auch „United in Torture“ in einer Kombi aus thrashigen Uptempo-Passagen und gnadelosen Blasts aus allen Rohren, lassen dem Soldaten aber mit eingeschoben Melo-Parts immer mal wieder Luft, um den Helm wieder zu richten und sich auf die nächste Salve vorzubereiten. Die mächtig drückenden „Slaughter of all Hope“ und „Unholy Desecration“ geben mit mehr Groove und Thrash-Anleihen dann passend Zeit zum Luftholen. Dabei entpuppt sich besonders letzteres als purer Mosh-Hit mit dem Potenzial zum absoluten Live-Killer! Um einiges eindrucksvoller, und dabei sei besonders die Silbe „druck“ hervor gehoben, walzt das bereits von der Promo-EP bekannte „Leipzig 1945“, welches sich mit seinem schleppenden Tempo und den ein weiteres Mal absolut ober-düsteren Growls als Soundtrack des 2. Weltkriegs betiteln lässt. Als Schluss-Schmankerl hat man noch passend zu deren Comeback den ONSLAUGHT-Song „Death Metal“ eingeballert und dieser Song macht mindestens genauso Bock aufs Rocken und Abmoshen, wie das Original!

Sicherlich können DEMONICAL die großen CENTINEX niemals ersetzen, doch das wollen sie auch gar nicht. Dieses Quartett will einfach nur puren Death Metal zelebrieren. Und der bei diesen Musikern fast zu erwartende Dampfhammer ist „Servants of the Unlight“ ohne Zweifel geworden!

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