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DENIGHT - Human Reflections

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DENIGHT
Title Human Reflections
Homepage DENIGHT
Label ECHOZONE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (4 Bewertungen)

Düster. Rockige Gitarren und eine Stimme, die unweigerlich eine Gänsehaut erzeugt. Ganz gewaltig kommt sie daher – die neue Scheibe von DENIGHT!

Angefangen und losgerockt wird mit „Unreal“, dem Opener des Meisterwerkes der düsteren und gewaltigen Romantik, wie man sie bei den wenigsten Bands noch findet. Hier und da wird es, zumindest vom Gesang her, seichter, die massiven Gitarren und ein fordernd-wummerndes Schlagzeug sorgen hörtechnisch dafür, dass man keinesfalls aus dem Sog gerissen wird. „I use my supernatural powers“ heißt es im 3. Track, der wie das Album betitelt wurde – „Human Reflections“. Meine Herren Gesangsverein – das kommt gewaltig, düster und lyrisch unheimlich emotional! Und es kommt plötzlich die Erkenntnis, wie unglaublich gut dieses Werk tatsächlich ist. Ich habe selten eine Band aus diesem Musik-Genre erlebt, die nicht nur instrumental Tiefgang besitzt, sondern ebenfalls ihre Texte mit der nötigen Power ausstattet. Gelungen und abwechslungsreich geht es auch mit den restlichen Songs weiter. Man schließt die Augen und fliegt davon. Eine Reise durch die dunkle Nacht und dennoch braucht man nichts zu fürchten.

Wem beim Hören einige Dinge bekannt vorkommen, dem sei kurz erklärt, dass der Gitarrist von DIARY OF DREAMS diese Formation mit Sänger Stephan ins Leben gerufen hat. DoD-Einflüsse sind ohne Zweifel hörbar und auch ohne Zweifel durch die verschiedenen weiteren Undergroundeinflüsse unsagbar gelungen. „Above And Beyond“ aus dem Jahre 2007 war nur der Aufgalopp zu dem, was euch hier erwartet. Ja, ich hege eine neugewonnene, tiefe Zuneigung zu diesem Meisterwerk, wie ihr möglicherweise bereits erkannt gabt. Stücke wie „Brainwash“ oder auch „Psycho Wars“ schleudern einem in der Tat den Kopf weg. Und das fantastische daran ist – egal ob ihr die Scheibe laut aufreißt oder sie zum Träumen benutzt (Ja, das geht auch hiermit wunderbar! Selbst getestet!), sie wummert und schrammelt sich im Kopf fest. Den Hörer erwarten hier keine größeren Brüche, sondern es bleibt stilistisch immer auf dem gleichen Level, was es gerade Neulingen einfach macht, ohne dabei an Hörspaß einzubüßen. Hörtipp meinerseits ist der Bonustrack „Sorry“. Sanftere Klänge und eine der einfühlsamsten männlichen Stimmen, die ich persönlich kenne, bilden einen gelungenen Abschluss durch die musikalische Reise, auf die euch DENIGHT mitgenommen haben. Ich fordere euch zu einem musikalischen Selbstversuch auf…

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