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DER FEUERKREINER - La Nvidia

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Artist DER FEUERKREINER
Title La Nvidia
Homepage DER FEUERKREINER
Label NEUROPA RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Nun ist es vollbracht, das Zweitwerk von DER FEUERKREINER erblickt unter gespannten Augen und Ohren das Licht der Öffentlichkeit. Nachdem diese 12-inch seinerzeit bereits in meiner Rezension zum Debutalbum angekündigt war, hat sich das italienische Duo dann doch noch reichlich Zeit gelassen mit ihrer Fertigstellung. Die Zwischenzeit wurde indes mit diversen Samplerbeiträgen versüßt, etwa auf dem Current 93 – Tribute „The bells shall sound forever“ sowie der hochklassig bestückten „Wir rufen Deine Wölfe“-Compilation in bester Gesellschaft von namhaften Acts wie ALLERSEELEN oder BLOOD AXIS.

Aber frei nach der Devise „was lange währt, wird endlich gut“ haben Valentina und Federico hier schließlich ganze Arbeit geleistet und können qualitativ noch eine Steigerung zu ihrem Vorgänger verbuchen. Das Material wirkt entspannter und durchdachter als in ihren Anfangstagen. Das erste der vier Stücke ist schlicht mit „Tanz“ betitelt und bietet einen kraftvollen Einstieg. Der Weg wird gewiesen von bombastischen Pauken und Trommeln, im Hintergrund wabern bedrückende und orchestrale Synthesizerklänge und über allem thront der himmlische Gesang von Valentina, wie er artverwandt auch etwa bei ARCANA zur Geltung kommt. Ebenso gelungen ist der Opener der B-Seite. Hier wartet das Titelstück, im Original ein italienisches Folk-Traditional dessen altertümlicher Charakter bei der vorliegenden Adaption bewahrt wurde, durch die Hinzufügung von Military-Drumming aber einiges an zusätzlicher Stimmung erfahren hat. Etwas gestört wirken zudem die teils parallel vorgetragenen Stimmen der beiden Protagonisten. Jeweils zum Abschluss einer Seite erklingt dann das Stück „Mondendinge“, jedoch in zwei unterschiedlichen Versionen. Part I ist ein ruhiges Ambientstück, bei dem zurückhaltende Dronen eine düstere Atmosphäre erzeugen und mit Akkorden einer leicht verfremdeten Akustik-Gitarre sowie vereinzelt gesprochenen Textpassagen aus dem Off unterlegt werden. Part II kommt gänzlich ohne Vocals aus, wirkt dafür aber lebendiger, da die Keyboard-Schleier von einer zerbrechlichen Melodie begleitet und von einem unvermittelten Perkussion-Rhythmus getragen werden.

DER FEUERKREINER meldet sich eindrucksvoll zurück und beweist während der fast 24 Minuten, welche die Rillen dieses Vinyls füllen, eine erfreuliche Vielseitigkeit. Wer diese kennen lernen möchte, sollte zusehen, dass er eines der 369 Exemplare (davon 300 als schwarzes Vinyl und 69 farbige Ausfertigungen) ergattert. Ansonsten sei noch auf die demnächst bei `Runes and men´ anstehende Zweitauflage des vergriffenen Debutwerkes (inkl. Bonus-Track) sowie eine geplante DVD mit 5 Video-Clips (CD und DVD jeweils als 100-er Auflage) hingewiesen.

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