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DEREK SHERINIAN - Molecular Heinosity

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Artist DEREK SHERINIAN
Title Molecular Heinosity
Homepage DEREK SHERINIAN
Label INSIDE OUT MUSIC
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Den Ausnahmekeyboarder kennen die Meisten wohl von seinem Mitwirken bei DREAM THEATER, er zockte aber auch schon für KISS, BILLY IDOL oder ALICE COOPER! Seit nunmehr 10 Jahren veröffentlicht er unter eigenem Banner Platten, dieses ist die 6.und wohl auch härteste und metallischste.

Der ober-Progressive Opener „Antarctica“ gibt die Reise vor, Fans seiner alten Prog-Kollegen werden voll auf ihre Kosten kommen. Zumal er mit ZAKK WYLDE eine absolute Granate an der Klampfe zaubern lässt. Der ist zwar eher weniger für progressive Metal bekannt (auch wenn er auf Dereks letzten Alben gezockt hat), zaubert hier aber rum, als hätte er nie was anderes gemacht! Nach dem sehr sphärischen „Ascension“-Kurzstück (AYREON etc. Fans drehen bitte durch) folgt mit dem achtminütigen „Primal Eleven“ wieder ein Progklotz erster Güte. Brettige Gitarren, verqueres Schlagzeug und spacige Keys. Das extrem düstere und runtergestimmte „Wings of Insanity“ überrascht mit Metal-Gepumpe und hoppelnder Doublebass, ein Brecher der „Lie“-Kategorie (vom DT-Awake-Album)! Jazziges findet so gut wie gar nicht statt auf diesem neuen Werk, Derek lebt diesmal eher seine Metalseite aus. Und das mal ganz exorbitant! So eine geile Rakete haben seine ehemaligen Kollegen schon seit Ewigkeiten nicht mehr produziert. Die meisten Songs sind erfreulicherweise recht kurz und kompakt gehalten, mit 7 Songs und 2 Zwischenspielen schafft man nicht mal 40 Minuten. „Frozen by Fire“ dudelt Yngwie Knoten in die Locken und brettet dennoch ungemein hart los, der Titeltrack schreddert schon fast thrashig aus den Speakern, geil! In dem abschließenden und mit Piano beginnenden „So Far Gone“ lässt Zakk sein nöliges Ozzy-like Organ erklingen, der einzige Song mit Vocals. Hört sich an wie eine harte BLACK SABBATH-Altgranate! Groove-Doom mit modernem Anstrich, geilem Orientalthema und speedig thrashendem Zwischenpart, Hammerteil!

Wer hier also ein Keyboard-Frickelwerk erwartet hat, der liegt mal ziemlich daneben. Sehr abwechslungsreich, ein Instrumentalalbum, welches man sich immer wieder gerne in den Player legt, weil’s einfach packt und zündet! Auch nicht-Proggies: Unbedingt anchecken!!!

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