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DESTROID - Silent World

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Artist DESTROID
Title Silent World
Homepage DESTROID
Label DARK DIMENSIONS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.0/10 (2 Bewertungen)

Kurz bevor das erste COVENANT-Album unter der Mitwirkung von Daniel Myer erscheint, schiebt er noch „schnell“ eine DESTROID-EP ein, bevor der Promotion- und Tourstress losgeht. „Silent World“ heißt das Werk und eigentlich könnte ich es mir, wie bei fest jeder Produktion aus dem Hause Myer, leicht machen. Elektronische Klangkunst auf höchstem Niveau, aber dies würde der EP nun doch nicht gerecht.

Der Name ist Programm, auf den neun Tracks herrschen eher die ruhigeren Töne vor. Mit dem Opener „I Walk slow“ startet die EP mit einem Song, der in seiner Ausrichtung die Musik eher im Hintergrund hält und den Hauptfokus auf den Gesang legt. Mit „Silent World“ und „Leaving Ground“ folgen zwei Tracks, bei denen Daniels HAUJOBB-Spezi Dejan seine Finger mit im Spiel hatte. Hier wurden die typischen, etwas schwermütigen DESTROID-Grooves mit den futuristischen Elementen von HAUJOBB angereichert und vermischt. Feiner Electro-Pop im Mid-Tempo Bereich. Dazu wurden Remixe von ASSEMBLAGE 23 („Leaving Ground“) und [:SITD:] (Titeltrack) angefertigt, beide behalten die hohe Qualität der Originale bei, setzen allerdings ihre Akzente eher im etwas trancigeren bzw. clubbigeren Bereich. Mit „Lucretia my Reflection“ findet sich desweiteren eine Coverversion des SISTERS-Klassikers, dem Sven Friedrich seine unverwechselbare Stimme geliehen hat, und das gleich in 2 Versionen. Beide orientieren sich deutlich am Original, setzen aber jeweils sehr individuelle Interpretationsschwerpunkte. Die „Alternative Version“ wirkt etwas reduzierter, moderner, stellt die Drums in den Vordergrund und dezimiert die Gitarren. Track 4, die „Originalversion“, klingt wie ein 2010er Update, starker Retro-Electrostyle, monotoner Grundbeat, 80er reloaded. Mit „Bird of Prey“ und der Liveversion von „Let me Leave“ sind noch mal zwei Versionen der „Loadspeaker“ Opener enthalten, beide fügen sich nahtlos in das perfekte Klangbild ein.

Eine EP voller Klasse und Tiefgang und irgendwie möge man den Künsten, die Daniel Myer mit seinen diversen Projekten bietet, endlich dieselbe Aufmerksamkeit wünschen, die eine Band wie UNHEILIG im Moment ereilt.

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