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DESTRUCTION - D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DESTRUCTION
Title D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.
Homepage DESTRUCTION
Label AFM RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.8/10 (4 Bewertungen)

25 Jahre stehen DESTRUCTION nun schon mit den Kollegen KREATOR/ SODOM/ TANKARD für teutonischen Thrash Metal der Güteklasse A! Legionen an Bands im Thrash, Death und Black Metal zitieren die Germanen und nennen sie nach wie vor als Einfluss. Das 10.Studio-Album soll nach den etwas durchwachseneren letzten Werken eine Rückbesinnung auf die Re-Union-Scheibe bzw. auch die Frühwerke der Band bedeuten.

Da legt man mit dem Titeltrack gleich mal furios los. Positiv fällt sofort der wesentlich fettere und brutalere Sound auf, den nun Jacob Hansen besorgt hat! Der bekannte Mix aus rasantem Geprügel und technischem Gegniedel kommt bei „Elevator to Hell“ voll zum Zuge. Erinnert an die ersten beiden Alben und das Solo von Mike ist mal wieder töfte geraten. Das Geschredder von „Vicious Circle-The Seven Deadly Sins“ erinnert mit dem pumpenden Sound an die letzte EXODUS. Marcs Doublebass qualmt, aber nicht permanent, denn etliche coole DESTRUCTION-typische Breaks durchziehen den Track. Ein ganz klein wenig moderner klingt das leicht gebremst Groovende „Offenders of the Throne“, welches aber „trotzdem“ killt. Gerade der Klampfensound ist der Wahn und der Beste, den die Jungs je hatten! Für diese Jubiläumsscheibe hat man natürlich auch Gäste an Bord geholt. So soliert VINNIE MOORE auf dem Titeltrack und JEFF WATERS bei „Urge“! „Last Desperate Scream“ beginnt etwas unspannend, verfällt dann aber in einen geilen Chorus. Besonders geil sind die fetten Grölchöre. „Urge (The Greed of Gain)“ passt sich dem Gast-Gitarristen Jeff an und sprintet in Lichtgeschwindigkeit los, kann aber auch mit einem enorm melodisch-geilen Refrain punkten – Granate! Unter der Bezeichnung kann man auch das mächtig treibende „The Violation of Morality“ einordnen – Bangerfutter deluxe. Das mit leichtem EXODUS-Riffing versehene „Inner Indulgence“ nimmt den Fuß mal etwas vom Gaspedal, kann aber nicht hundertzentig überzeugen trotz geiler Parts. Während „Odyssey of Frustration“ mit obergeilem melodic-Metal-Solo am Anfang punktet und ansonsten voll groovig ins Bein fährt, knallt das Finale „No One Shall Survive“ noch mal Highspeed-Thrashig und doch melodisch alles zusammen.

Womit man nach gut 50 Minuten am Ende des 10.Studioalbums der Kult-Thrasher angekommen ist und konstatieren muss: Mission done! Die 3 haben sich selber das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht mit dieser Thrash-Granate, die ohne Mühe jeden Lunatic weltweit in kollektives Rübeschütteln versetzen wird! Kann locker den eigenen Bandklassikern der 80er stand halten!

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