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DESTRUCTION - Day of Reckoning

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DESTRUCTION
Title Day of Reckoning
Homepage DESTRUCTION
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
3.0/10 (1 Bewertungen)

Thrash-Fans haben derzeit gut Lachen, wird doch nicht nur quantitativ enorm viel auf den Markt gepumpt, sondern vor allem auch wieder qualitativ! Und da tun sich vor allem die alten Helden ganz besonders hervor. DESTRUCTION feuern mit ihrem pfeilschnellen Opener „The Price“ gleich aus allen Rohren auf ihrem 11. Langeisen! Rasend schnell wie in den frühen 80ern, räudig geballert, aber dennoch technisch brillant und mit einem wie im 18. Frühling aufspielenden Mike Sifringer, der leider auch nach beinahe 30 Jahren Thrash-Zirkus immer noch unter Wert gesehen wird. Schmier, Mike und Neuschlagzeuger Vaaver haben wieder richtig Biss und hauen mit „Hate is my Fuel“ einen kommenden Live-Klassiker raus, der den Früh-Kamellen durchaus zur Ehre gereicht! Mordsriffing, geiles Solo, Mitbrüllpflicht im Refrain… Killer!

Aber schon hier wird deutlich, dass sich zu der wiederentdeckten Räudigkeit die extrem technische Seite der Schmier-losen Jahre gesellt, was mit dem knackigen Songwriting einen Mix ergibt, der die Alben seit der Reunion in den Schatten stellt (auch wenn dort ebenfalls einiges an Killermaterial zu finden ist). „Armageddonizer“ schließt nahtlos an, grooveballert aber etwas langsamer und dürfte einen festen Platz im Liveset bekommen. Mit dem fast schon DESTRUCTION-untypischen, progressiven „Devil’s Advocate“ zündet man die nächste Granate, bevor der Titeltrack mit mordsmäßigem Midtempogroove zuschlägt. Die Jungs scheinen gemerkt zu haben, dass die Meßlatte immer höher gelegt wird und man da seinen Status nur mit einem Megawerk halten kann… gedacht, getan! „Sorcerer of Black Magic“, „Misfit“, „The Demon is God“, „Church of Disgust“, „Destroyer or Creator“ und der hektische Rausschmeißer „Sheep of the Regime“ vervollständigen das stärkste Werk der „neuen“ DESTRUCTION und würde die zweite Hälfte der Platte die Güte der ersten Hälfte haben, dann müsste man die volle Punktzahl ziehen.

So kommt der 11-Tracker knapp unter der Höchstpunktzahl ins Ziel. Absoluter Pflichtkauf für jeden Thrasher!

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