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DESTRUCTION - Inventor of Evil

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DESTRUCTION
Title Inventor of Evil
Homepage DESTRUCTION
Label AFM RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
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THRASH!!! Anders darf und kann man diese Band nicht beschreiben. Und gleich der Opener „Soul Collector“ bollert einem die letzten Fransen von der Birne! Nach kultigem Intro-Gedengel fegt das Teil los, als sei der leibhaftige Butcher hinter ihm her. Zwischendrin pfeffert Drummer Marc etliche Blast-beats (!) ab, knalliger kann man eine Thrash-Scheibe nicht beginnen. Der Sound drückt dank Tägtgren volles Pfund.

Geboten wird von AFM mit dieser Promo eine neue Variante: Es gibt 2 Trax komplett ausgespielt und dann die ganze Scheibe nochmal, wobei jeder Track um 20-40 Sekunden verkürzt ist. Öfter mal was Neues. Was man bei der Mucke zum Glück nicht sagen kann, ballern sich die 3 doch wie eh und je durch gute 50 Minuten German Thrash. Oberknaller ist dabei „The Alliance of Hellhoundz“, welches von 10 verschiedenen Kult-Gastsängern eingebrüllt wurde! Schmier wollte noch mehr haben, handelte sich aber einige Absagen ein. Macht nix, denn hier ist sowieso schon die Elite vorhanden und der Witz an der Sache: Jeder singt eigene Kulttextzeilen seiner Bands! Es geht textlich um den Zusammenhalt der Szene, was sich besonders in Wacken wieder herausstellen wird. SAXON-Biff (singt „Denim and Leather became our second Skin“), DORO („All we Are“), Paul Di´Anno („Killers“, „I´m a Wrathchild“), Tägtgren, Shagrath von DIMMU BORGIR, Strid von SOILWORK, Peavy von RAGE, Mark von DEATH ANGEL und Messiah von CANDLEMASS veredeln dieses Gebräu. Schwer Hitverdächtig! Mit „The Calm before the Storm“ bieten DESTRUCTION dann in der Mitte der Scheibe mal einen etwas langsameren Track auf, der mit seinen etwas abgefahren-atmosphärischen Klängen an frühe 80er-Taten erinnert. In eine ähnliche Kerbe schlägt „Seeds of Hate“. Passend dazu ist auch der Mad Butcher wieder auf dem Cover reaktiviert worden, welches dann auch, an den Titel angelehnt, sehr gory ausgefallen ist. Ansonsten wird die ganze Scheibe lang ohne Rücksicht auf Verluste gebrettert, was die Instrumente hergeben. Egal, ob da „No Man’s Land“, „Dealer of Hostility“ oder „Killing Machine“ im Player rotiert. Ein Segen!

Somit liegt nach dem letzten KREATOR-Hammerwerk ein weiteres Mega-Album einer deutschen Thrash-Legende vor. Mal schaun, ob die Dritten im Bunde, SODOM, da mit einem neuen Scheibchen werden mithalten können… die Messlatte liegt verdammt hoch! Und als ob das Gebotene noch nicht reichen würde, enthält das limitierte Digi-Pack noch 2 Bonus-Tracks (die mir aber nicht vorliegen), 2 Video-Clips und eine Media-Section! THRASH ´TIL DEATH!

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