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DESTRUCTION - Spiritual Genocide

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DESTRUCTION
Title Spiritual Genocide
Homepage DESTRUCTION
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.6/10 (17 Bewertungen)

Die ruppigste der „Big 4“ des deutschen Ur-Thrash Metals meldet sich satte 4 Jahre nach dem letzten Studiowerk mit der neuen Attacke namens „Spiritual Genocide“ endlich zurück. Aber immerhin gab´s ja in der Zwischenzeit mit der Doppel-CD „The Curse of the Antichrist – Live in Agony“ und der DVD „A Savage Symphony – The History of Annihilation“ zwei opulente Releases. Passend zum 30-jährigen lassen sich aber auch DESTRUCTION nicht lumpen und ballern uns 10 lupenreine Highspeed-Thrashgranaten um die Lauscher.

Nach dem eingroovenden Intro „Exordium“ brettert´s mit „Cyanide“ und dem Titeltrack gewohnt geil los, man hat nun mal seine Trademarks und das ist auch gut so. Unverwechselbar in Sachen Rhythmik, Vocals und vor allem Klampfensound. In Letzterem ist Mike einfach eine Bank und leider bisher immer unter Wert registriert worden. Was er auf der Pfanne hat, zeigt vor allem auch das melodischere, verspieltere, ja progressiv-technische „Renegades“, das an die technischeren End80er-Bandalbenknaller „Release from Agony“ und „Cracked Brain“ erinnert. Überhaupt scheint man sich ein wenig mehr an dieser Bandphase orientiert zu haben und brettet nicht durchweg rasend schnell in der Gegend rum. Man höre das ebenfalls technisch versierte „City of Doom“ und die tollen Soli von Mike. Aber keine Bange, es wird immer noch genug Holz geraspelt! Das fixe „No Signs of Repentance“ ist aber auch nicht komplett schnell und mit dem psychedelisch angehauchten „To Dust You will Decay“ fährt man eine fast schon schräg anmutende Nummer auf, die aber mit einem enorm starken Mitgröhl-Refrainteil glänzen kann und einen ruhig-rockigen Mittelpart besitzt. Damit klingen DESTRUCTION variabel wie lange nicht mehr, ohne dabei ihre Thrashroots zu verlassen! Im schnellen Thrasher „Legacy of the Past“ (mit treibendem Refrain!) gibt´s dafür aber glatt Blasts zu vernehmen, DEW-SCENTED lassen grüßen. „Carnivore“ ist trotz des Titels ebenso keine Coverversion wie „To Dust You will Decay“! Fährt auch eher ein rockiges Riff und treibenden Beat auf, setzt sich aber feist groovend im Ohr fest. Der Song ist auch nochmal als Bonus auf dem Digi-Pack vertreten, dort allerdings zusammen mit den ex-Mitgliedern Harry und Olly!

Mit dem Smasher „Riot Squad“ (geiles melodic Solo!) und dem rasierenden Thrasher „Under Violent Sledge“ beschließt man diese (relativ) kurze Scheibe, die 11.Langrille (zählt man die Schmierlose Zeit Mitte der 90er mit) der Bandgeschichte, gewohnt rasant. Absolut Granate das Werk!

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