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DESTRUCTION - The Curse of the Antichrist – Live in Agony (2-CD)

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Artist DESTRUCTION
Title The Curse of the Antichrist – Live in Agony (2-CD)
Homepage DESTRUCTION
Label AFM RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Das mittlerweile dritte Livealbum hauen einem die deutschen Thrash-Urgesteine nun schon auf den Tisch. Man ist besser im Geschäft denn je, Thrash rollt im Moment, da muss man sich vom Kuchen noch was mitnehmen. Aber immerhin wird hier kein halbgares Produkt hingeschludert, sondern proppevoll geklotzt. Doppel-CD mit typischem Butcher-Artwork und satte 22 Abrissbirnen aus allen Epochen der Bandgeschichte machen dieses Teil für Fans unverzichtbar. Mitgeschnitten wurde beim geilen Wacken-Auftritt (der 25-Jahre DESTRUCTION-Jubiläumsgig mit etlichen Gästen) 2007, in Tokio und L.A. Der Sound ist OK, etliche schräge Töne sind zu vernehmen, da ist nichts nachbearbeitet worden, würde ich mal sagen.

„The Alliance of Hellhounds“ dürfte mit den Gästen Blitz, Oddleif und Peavey wohl in dieser Konstellation so ziemlich einzigartig bleiben. Weitere neuere Kracher wie „The Butcher Strikes Back“, „Nailed to the Cross“, „DEVOLUTION“, „Thrash til Death“ (für mich der beste Track nach der Re-Union – aber muss der gleich zweimal vertreten sein???) oder „Metal Discharge“ stehen zwar gleichberechtigt neben den ollen Kamellen (die zum Glück zahlreich und meist in voller Länge gebretzelt werden – Mille: Nachmachen!!!), aber bei eben denen tobt der Mob nun mal am wildesten. Was bei Geschichtshistorischen Thrash-Juwelen der Marke „Mad Butcher“, „Eternal Ban“, „Unconscious Ruins“, „Life without Sense“, „Antichrist“ oder den pechschwarzen, alles zerstörenden Rausschmeißern aus grauer Vorzeit „Total Desaster“ und „Bestial Invasion“ auch nachzuvollziehen ist! Göttergaben, wie sie nun mal nur aus den goldenen 80er stammen können. Auch wenn das heute natürlich alles viel mehr drückt und ballert, den Charme der Originale erreicht man bei weitem nicht mehr. Da höre ich mir lieber meine alten Live-Tapes an… Leider werden auch einige Übergänge geschnitten, so dass man schon merkt, wenn ein Song von einem anderen Gig stammt.

Geil war auch die Einlage mit 3 (!) Schlagzeugern gleichzeitig bei „Antichrist“ auf dem Wacken, die alten Jungs dürften auch noch mal ran. Das hat sich ein Herr Kasparek anscheinend nicht angeschaut… Statt „Thrash till Death“ ein zweites Mal zu knüppeln, hätte man auf der CD lieber ein paar alte Tracks in voller Länge (statt in 2-Minuten-Versionen)präsentieren sollen! Somit gibt es also an diesem schicken Doppeldecker auch ein paar Kritikpunkte, die den geneigten Thrasher aber nicht von einem Kauf abhalten sollten.

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