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DEVILDRIVER - The Last Kind Words

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DEVILDRIVER
Title The Last Kind Words
Homepage DEVILDRIVER
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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5.5/10 (2 Bewertungen)

Leicht hatten des Dez Fafara und seine Mannen bestimmt nicht seit der Gründung von DEVILDRIVER. So wurde man zuerst einfach als die Band mit dem COAL CHAMBER-Sänger abgestempelt und dann sogar als Metalcore-Truppe eingestuft. Doch mit zwei starken Alben, welche u.a. Kracher wie „I could care less“ und „End of the Line“ von der Kette ließen, und Unmengen fetter Konzerte hat man sich als das etabliert, was man ist und sein will: Eine extreme Metal Band mit brachialen Riffwänden, brettharten Mosh-Parts und ner Menge Groove!

Und diesen für sich gefundenen Stil setzen DEVILDRIVER auch auf „The Last Kind Words“ konsequent fort. So findet man auf dem 3. Album der Amis keine großen Veränderungen. Vielmehr hat man seinen Stil noch verfeinert und ausgearbeitet. So prescht gleich der Opener „Not all who wander are lost“ mit brachialen Riffwänden und brutal drückenden Drums nach vorne und überzeugt durch klassische Soli-Arbeit, während die wieder mal fast abartig krassen Fafara-Vocals den Groove vorgeben. Dabei wird klar deutlich, dass man vor allem den Drums noch eine Ladung mehr Power verpasst hat, was den Songs generell einen Schub Härte verpasst, ohne dabei weniger catchy zu werden. „Clouds over California“ und „Horn of Betrayal“ sind dafür Parade-Beispiele und könnten mit massivem Riff-Groove und der klassischen Zusammensetzung aus packenden Lead-Melodien und treibenden Mosh-Passagen zu neuen Hits avancieren. Nach diesem brettharten Einstiegs-Vierer überraschen DEVILDRIVER dann mit der epischen Walze „Fighting these Words“. Düster und hypnotisch riffend entwickelt sich dieser Track zu einer fulminanten Mischung aus einer im Midtempo gehaltenen Neo Thrash-Dampframme, welche man mit massenweise klassischer Gitarrenarbeit verfeinert und einem packenden Refrain abgerundet hat. Mit diesem Song hat man dann auch gleich den Höhepunkt von „The Last Kind Words“ erreicht, so knallen zwar die folgenden Tracks wie „Monsters of the Deep“ und „Burning Sermon“ recht amtlich und beinhalten alle Facetten des DD-Sounds, reichen aber über typische Kost nicht hinweg. Erst mit der melodischen und dennoch beinharten Granate „Tirades of Truth“ kommt noch mal so richtig Fahrt in die Sache.

So erfinden sich DEVILDRIVER auf „The Last Kind Words“ sich bestimmt nicht neu, präsentieren sich aber um einiges gefestigter. Ein amtliches Album, welches die jüngeren Fans wieder erfreuen wird und auch den skeptischen alten Metal-Recken überzeugen sollte, dass man es hier bei weitem nicht mit einer Trend-Kappelle zu tun hat. Ein wirklicher Überkiller der Marke „I could care less“ oder „End of the Line“, welcher dem Album noch einen richtigen Kick gegeben hätte, fehlt allerdings leider auf dem dritten Silberling der Neo-Thrasher.

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