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DEW-SCENTED - Invocation

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Artist DEW-SCENTED
Title Invocation
Homepage DEW-SCENTED
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Ja da sind sie wieder, die deutschen SLAYER:-) Frontbär Leffe wechselt weiter lustig seine Mitstreiter aus, schafft es aber dennoch immer wieder, ein Killerwerk nach dem Nächsten rauszuhauen. Und dennoch erkennt man nun mal leichte Änderungen im Bandsound, auch wenn hier natürlich immer noch Thrash-as-fuck regiert.

Nach dem stimmungsvollen Intro „Downfall“ rasen die Herren mit „Arise from Decay“ los, als gäb’s kein Morgen! Was ne Rakete, die sich nahtlos bei den Hits der Vergangenheit einreiht. Und doch ist man nicht mehr ganz so pfeilschnell wie früher und setzt mehr Augenmerk auf Durchschlagskraft und fetten Groove. Ersteres liegt an den beiden neuen Gitarristen Michael Borchers und Martin Walczak, die den Bandsound beibehalten, ihm aber dennoch einen eigenen Stempel aufdrücken, Letzteres an Deutschlands mit Abstand bestem Schlagzeuger Marc-Andree Dieken (leider! EX-OBSCENITY)! Der blastet erstaunlicherweise recht wenig, wenn man mal bedenkt, was er Unglaubliches bei OBSCENITY gezeigt hat, und nähert sich nicht nur optisch seinem offensichtlichen Vorbild Gene Hoglan immer weiter an. Dermaßen fies gegroovt haben die Ruhrpöttler auf den bisherigen 7 Scheiben nicht! Nach dem feinen Titeltrack wird mit dem rasend schnellen „Have no Mercy on Us“ die Blastkeule ausgepackt und kein Stein auf dem Anderen stehen gelassen! Leffe schreit sich unnachahmlich die Seele aus dem mittlerweile fülligeren Leib. Dennoch wird auch hier immer wieder ein unwiderstehlicher Groove eingebaut, was der Scheibe wesentlich mehr Halbwertszeit verleiht. Abrissbirnen wie „Artificial Life“, „Condemnation“ oder das von einem ebenfalls tollen Intro eingeleitete Massaker „Torn to Shreds“ dürfen in keinem Thrash-Haushalt fehlen und haben zumindest national keine Konkurrenz zu fürchten! Das höllisch groovende „Revel in Contempt“ glänzt mit Samples und technischen VOIVODesken Sperenzchen, was den Gesamtsound nur noch mehr verfeinert. Das schnelle „Critical Mass“, der Midtempoklopper „Global Hysteria“ und das lange Knüppelteil „Slaves of Consent“(mit VOIVODesken Soli) lassen nach 46 Minuten nur einen Schluss zu:

DEW-SCENTED sind stärker denn je und gehören auch international schon längst (jetzt erst recht!) zur absoluten Speerspitze in Sachen kompromissloser Thrash Metal! Absolute Besitzpflicht!!!

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