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DEZPERADOZ - Dead Man‘s Hand

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Artist DEZPERADOZ
Title Dead Man‘s Hand
Homepage DEZPERADOZ
Label DRAKKAR
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Vor 12 Jahren noch als weitere Nebenband von Tom Angelripper (SODOM) und seinen Solobandkumpels gestartet, sind die DESPERADOZ mittlerweile eine eigenständige Kapelle. Schon seit der zweiten Scheibe singt Alex Kraft (auch ONKEL TOM) selber, jetzt liegt die vierte vor. Heuer wird die Geschichte von „Wild Bill“ Hickock vertont, dessen Blatt auf dem Cover ja seit seiner Erschießung 1876 mit eben jenem in der Hand „Dead Man´s Hand“ heißt.

Musikalisch geht´s natürlich häufig Western-Style-mäßig und mit Slide-Guitar zur Sache, aber der fett groovende Grundsound erinnert bisweilen an 90er-METALLICA oder VOLBEAT. „Under the Gun“ und „Yippie Ya Yeah“ stiefeln jedenfalls amtlich nach vorne, „Badlands“ kommt getragener daher geritten, „Bullet with my Name“ und „My ol´Rebel Heart“ als Saloon-Akustiker. In „Last Man Standing“ lehnt man sich schwer bei AC/DC an, kann dort aber ebenso überzeugen, wie bei den METALLICA-lastigen „Saloon No.10“ und „Dead Man´s Hand“. Das kommt nicht nur fett aus den Boxen geschossen (Produktion:Dennis Ward) und ist mit etlichen Gimmicks garniert (diverse Schießeisen, Banjos, Harps), sondern auch mit kraftvollem Gesang belegt. Das schnelle „Showdown“ kratzt gar an der thrashigen Power Metal-Grenze, die lange Halbballade „Train of Souls“ punktet mit epischem Western-Flair und großartigen Melodien! Könnte auf ARMORED SAINTs Überalbum „Symbol of Salvation“ stehen!

Ganz großes Blatt! Die 14 Tracks unterhalten knapp eine Stunde bestens und Freunde des kraftvollen Metals mit Western-Kante sollten umgehend in den nächsten Saloon, äh Store rennen und das Teil verhaften.

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