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DGM - Hidden Place

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DGM
Title Hidden Place
Homepage DGM
Label SCARLET RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Progressiver Metal ist nicht gerade mein Spezialgebiet, daher sah ich diesem Review etwas nervös ins Auge. Aber die Angst war unbegründet, denn Band und CD können uneingeschränkt überzeugen. DGM stammen aus Italien und existieren bereits seit 1994 (damals noch als reine Instrumentalband). In all der Zeit hat man von mir unbeachtet bereits drei Alben auf dem Label Elevate herausgebracht, die sich vor allem in Japan hervorragend verkauften. In den italienischen Fachzeitschriften wurde man sogar mehrfach Soundcheck-Sieger! Nun liegt der neueste, vierte Output der Südländer vor und es ist gleichzeitig der erste für Scarlet Records.

Von der ursprünglichen Besetzung ist lediglich Diego Reali an der Gitarre übrig geblieben, dafür besitzt man einen neuen Frontmann mit erstaunlichen Qualitäten. Denn besagter Titta Tani ist nebenbei auch noch der Drummer von NECROPHAGIA und DAEMONIA. Während erstere der Härtnerfraktion sicher bekannt sind, so ist DAEMONIA das Projekt des von mir sehr verehrten Claudio Simonetti, Mitglied der Prog Rock-Legende GOBLIN und verantwortlich für unzählige geniale Soundtracks!

DGM haben natürlich mit Death oder Black Metal nichts am Hut, auch wenn im letzten Song mal vereinzelt gekreischt wird. Eher schon gibt es Parallelen zu DREAM THEATER, als deren europäische Antwort man oft gehandelt wird. Die Instrumentalfraktion lässt geradezu ein Feuerwerk an guten Ideen auf die Zuhörerschaft los. Die Gitarren jammen, der Bass pumpt und was Keyboarder Fabio Sanges leistet, sollten sich Kapellen wie CHILDREN OF BODOM mal genauer anhören. Dabei besitzt der in Schweden gemasterte Sound dezentes 70ies Flair, alles hört sich warm und ein wenig analog an. Witzigerweise erinnert Tanis Gesang stark an Klaus Meine von den SCORPIONS, was mich aber in diesem Progressiv-Umfeld nicht stört.

Wer also auf DREAM THEATER oder ähnliche Kapellen steht, muss die Italiener unbedingt antesten! Aber auch Power Metal-Fans können ein Ohr riskieren, denn hier verkommt Talent nicht zur reinen Nabelschau…

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