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DIABLE AMOREUX - Zwergen

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Artist DIABLE AMOREUX
Title Zwergen
Homepage DIABLE AMOREUX
Label DA RECORDS/ EIGENPRODUKTION
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Australien ist von uns aus gesehen ja schon am Ende der Welt. Aber es geht noch ein Stück weiter, nämlich auf die südöstlich des Kontinents gelegene Insel Tasmanien… uns eigentlich nur bekannt durch den gleichnamigen Teufel. Dieses putzige, aber auch laute und aggressive Beuteltier hat dort unten aber auch ein Pendant in Menschenform namens DIABLE AMOREUX. Wie es diese Platte nun zu mir in den CD-Player geschafft hat, wird da schon fast zum Mysterium.

Hinter DIABLE AMOREUX steckt eine Person namens „7“, die aber häufig Gastmusiker um sich schart und bereits zahlreiche Veröffentlichungen herausgebracht hat, in den verschiedensten Stilen wie Black Metal, Spoken Word, Industrial, Goth Rock und Apocalyptic Folk. Aber egal welche Musikrichtung genutzt wird, ist die Musik von DIABLE AMOREUX laut Aussage von „7“ immer „gnomic“. So auch auf dem neuesten Album namens „Zwergen“.

Und das kann man dann auf den insgesamt zwölf Stücken der Platte auch gleich hören. Der erste Song „Molly dear Molly“ beginnt mit angenehmen, rustikalen Folk-Melodien. Mit Einsetzen der Stimme wird es dann „gnomic“. Denn diese klingt in der Tat wie die eines kleinen Gnomen, der irgendwo in den Wäldern umherstreift und allerhand Unfug macht. Das ist zwar anfangs ganz witzig und neu, mit der Zeit nervt es aber auch grandios. Die weiteren Kompositionen sind im gleichen einfachen folkigen Stil gehalten, viel Gitarre, aber auch hin und wieder Piano oder Violine, stets sehr minimal. Weitere musikalische Elemente sind Fieldrecordings und Ambientflächen. Neben „7“ kommen auch andere Personen zu Wort, auch innerhalb einzelner Songs wechseln die einzelnen Stimmen und sind mal gesprochen, mal gesungen. So stark gnomische Passagen wie beim Opener erklingen im weiteren Verlauf aber nur noch selten.

Zumindest mit einem hat „7“ recht: DIABLE AMOREUX steht für Musik, die man so noch nicht gehört hat. Ob das nun gut ist, soll jeder Hörer selber entscheiden. Hörproben gibt es auf der MySpace-Seite des Künstlers. Ich kann mich auch nach mehrmaligem Genuss noch nicht so recht entscheiden, ob mir die Musik nun gefällt oder nicht. Ein paar gute Stellen gibt es aber auf jeden Fall. An die Musik aus Down Under müssen wir uns wohl erst mal gewöhnen.

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