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DIANA - Perpetual Surrender

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Artist DIANA
Title Perpetual Surrender
Label JAGJAGUWAR
Leserbewertung
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4.8/10 (4 Bewertungen)

Eine DIANA gibt es bei dieser vierköpfigen Formation aus Toronto/Kanada ja gar nicht; die Dame am Mikro heißt Carmen Elle und ihre männlichen Kollegen, welche die Kapelle gegründet haben, Joseph Shabason (Saxofon & Keys) und Kieran Adams (Drums). Außerdem ist seit Neuestem live noch der Multi-Instrumentalist Paul Matthew mit von der Partie. Was es mit der Namenswahl auf sich hat, lassen wir jetzt einfach mal unbeantwortet und wenden uns lieber der Musik des Vierers zu, der mit „Perpetual Surrender“ sein Debüt abliefert.

Selbiges startet dank „Foreign Installation“ mit dem Geist des High-End-Eighties-Pop a la JAPAN, bevor dem Hörer ein an FLEETWOOD MAC erinnerndes Gitarrensolo serviert wird. Alles sehr elegant, leicht unterkühlt und hallig mit dezent gehauchtem Gesang und flächigen Synthies, wie es sie auch im folgenden „That Feeling“ zu hören gibt. Der Titeltrack „Perpetual Surrender“ bedient sich am ROXY-MUSIC-Soundkonzept der seligen „Avalon“-Zeiten, ehe „Strange Attraction“ das Ganze noch mit einer Prise verquerer Synthetik anreichert. Natürlich weiterhin absolut softrockig, wie das sich anschließende „Anna“ mit hüpfenden Loops ebenso wie das blubbernde „Born Again“ unterstreichen. Zurückhaltender Minimalismus zeichnet „New House“ aus, bevor das getragene „Curtains“ zum finalen Chillout lädt.

Wer die Synthie-Sounds der Achtziger mit verträumten Melodien in Slow Motion in Verbindung bringt und gern den leisen Zwischentönen Gehör schenkt oder einfach nur einen Soundtrack zum chilligen Abhängen oder für seine angesagte Retro-Bar benötigt, ist bei DIANA und „Perpetuum Surrender“ bestens aufgehoben. Dem Rest könnte die Mucke auf Dauer vielleicht ein bisschen zu langweilig sein.

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