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DIE SEKTOR - To Be Fed Upon

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Artist DIE SEKTOR
Title T
Homepage DIE SEKTOR
Label NOITEKK
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Marco von NoiTekk scheint in den USA auf fruchtbaren Boden gestoßen zu sein. Nach PSYCLON NINE und LIFE CRIED debütieren mit DIE SEKTOR, DAWN OF ASHES und FGFC820 innerhalb kurzer Zeit gleich drei weitere Acts aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf dem deutschen Label. Obwohl es im Bereich des harschen EBMs heutzutage schwierig ist, neue Akzente zu setzen, haben alle drei dennoch eine stilistisch unterschiedliche Herangehensweise. Was die drei allerdings vereint, ist die Labelphilosophie, die auf qualitativ hochwertige Releases setzt.

Das Trio Scott Denman, Alan Smith und John Gerteisen aus Roswell/ Georgia hat auf jeden Fall das gewisse Etwas, um aus der Masse heraus zu stechen. Bislang konnte man bereits einige Stücke des 2004-er „Scraping the flesh“ 5-track Demos etwa auf dem von Johan van Roy zusammengestellten Sampler „deCODEr v2.0“ oder der Label-Compilation „United Vol. 1“ platzieren. „To be fed upon“ bietet nun 11 gänzlich neue Dark Electro Kompositonen, die für ein Debüt erstaunlich ausgearbeitet und durchdacht sind. So stehen neben kompromissloseren Momenten auch tanzbare und eingängige Akzente hoch im Kurs. Die klare Produktion lässt dabei jederzeit ein gutes Gespür für Melodie erkennen.

Bei Songs wie „Follow the screams“ oder „When porcelain bleeds“ entfalten sich punktuell eingesetzte, trance-artige Flächen so süß wie eine Extra-Portion Honig im Mund, während die Melodie von „Mother hunger“ ganz stark an den Hit „Exploration of space“ des deutschen Trance-Duos COSMIC GATE aus dem Jahre 2001 erinnert. Den Gegenpol zum Wohlklang bieten die druckvollen Beats und verzerrten Vocals, die bei härteren Tracks wie „Prey to the razor“ das Kommando übernehmen, zu dem auf der DIE SEKTOR MySpace-Seite auch ein Video bereit steht. Abwechslung bieten darüber hinaus drei Instrumental-Stücke, die eher experimentell bis sphärisch-chillig ausgefallen sind.

„To be fed upon“ kann also über die volle Distanz von mehr als einer Stunde elegant überzeugen und war nicht zu Unrecht über die Höchstdauer von 8 Wochen in den Deutschen Alternative Charts präsent und hat es da sogar bis auf Platz No. 1 geschafft.

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