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DIEVERSITY - Re/Awakening

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Artist DIEVERSITY
Title Re/Awakening
Homepage DIEVERSITY
Label SONIC REVOLUTION
Leserbewertung
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10.0/10 (6 Bewertungen)

Ein Melodic Metal bzw. Metalcore/ Deathcore-Album der Extraklasse wird demnächst in gut sortieren Plattenläden stehen. DIEVERSITY aus Würzburg hauen mit ihrem zweiten Studioalbum ordentlich was raus! Treibend, hart, angepisst wie alter traditioneller Hardcore und wütend wie guter melodischer Death Metal rocken sich die 6 Jungs durch 10 sehr gut produzierte Stücke voller Wehmut, Aggression, Melancholie und aufsteigender würgender Wut, die sich immer wieder musikalisch ihre Bahnen bricht. Martin Herrnleben growlt, grunzt und grollt wütend, singt aber auch im Wechsel sonor clean und das sehr gut. Daniel Heß und Olav Langer an den Gitarren geben alles, spielen meisterlich vorantreibend, genauso wie Michael Steger am tief gestimmten Bass. Chris Walther am Keyboard rundet den vollen und sehr fett produzierten Sound ab. Dominik Waldorf spielt hervorragend dazu Schlagzeug und trägt mit seinem Spiel den Sound von DIEVERSITY.

Gemixt und gemischt wurde dieses trashige Metalcore-Juwel in den Blue Storm Studios. „Re/Awakeing“ kommt im Jewelcase mit einem sehr guten, düsteren und stimmigen Artwork inklusiver aller Lyrics daher. Textlich haut man voll in die klassische Hardcore/ Metal-Kerbe. Man befasst sich mit der Brutalität des Menschengeschlechtes und dem, was sich Menschen so alles gegenseitig antun können und jeden Tag antun… Dabei bricht immer wieder eine riesige Portion Wut und verzweifelte Aggression aus den 10 Stücken heraus. Nach ihrem Debüt „Last Day: Tomorrow“ von 2012 haben sich DIEVERSITY einen kleinen aber feinen Namen in der Szene erspielt durch zahlreiche Festivals, Auftritte, einige Clubshows und eine Tour durch Süddeutschland. Songwriting, Texte, Spiel, Produktion, Härte, Melancholie, aufgestaute Wut und Klang stehen den großen internationalen Produktionen in nichts nach. Somit schaffen es die 6 Würzburger mit „Re/Awakening“ ein Metalcorealbum der besonderen Art einzuspielen. Zusätzlich dazu sind die Melodien auch noch mit einem hohen Groovefaktor und einer gehörigen Portion Ohrwurmgefahr gespickt!

Wer melodischen Metalcore bzw. deutschen Thrash Metal/ Deathcore schätzt, oder wer als klassischer Metaller offene Öhrchen an seinem Metalhead hat, sollte hier unbedingt reinhören und dabei abgehen – es lohnt sich!

Anspieltipps: „Life“, „Too blind to see“, „On your own“, „In your dreams“ und vor allem „Stop war inferno“

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