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DIMENSION ZERO - This is hell

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Artist DIMENSION ZERO
Title This is hell
Homepage DIMENSION ZERO
Label Regain Records
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Es scheint so, als würde sich im Lager von DIMENSION ZERO tatsächlich ein beständiger Abstand zwischen den einzelnen Veröffentlichungen einstellen. Davon konnte man ja nun nicht immer ausgehen, zumal der letztjährige Vorgänger „Silent Night Fever“ das erste reguläre Album nach nur einer MCD im Jahre 1997 markierte. Und jetzt liegt neben „This is hell“ auch noch eben diese MCD „Penetrations from the lost world“ als kürzlich erschienener Re-release samt Bonus- und Livetracks vor. Die Jungs wollen es anscheinend also wirklich wissen.

Dennoch verlief dieser Prozess nicht gänzlich ohne Schwierigkeiten, denn nach den Aufnahmen verabschiedete sich Gründungsmitglied und Klampfer Glenn Ljungström. Somit trennen sich zum zweiten Mal leider auch die Wege des Gitarrengespanns Ljungstöm und Jesper Strömblad, die seinerzeit schon in den Anfangstagen von In Flames einige Sternstunden des schwedischen Melodic Death Metals beschert haben.

Da DIMENSION ZERO aber zuvor schon verstärkt durch Daniel Antonsson kurzfristig zum Quintett angewachsen waren, stellt sich dies wohl nicht als zu großes Hindernis dar. Für „This is hell“ wurden jedenfalls von allen Beteiligten sämtliche Register gezogen. Furios donnert das Teil, nach einem slayermäßigen Intro, in dem man es etwas spannend macht, mit einer enormen Death-/Thrash-Attacke durch die übrigen neun Tracks, die überwiegend härter und kompromissloser als zuvor sind. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass die eingängigen Refrains, welche die Songs des vorherigen Longplayers auszeichneten, zum Teil auf der Strecke geblieben sind. Eigentlich Schade, da diese für mich persönlich „Silent…“ immer wieder zu einem Hörerlebnis gemacht haben. Dennoch zeugt auch das neue Material von Klasse, lediglich die Prioritäten wurden etwas neu gesteckt. Zeit zum Luftholen verbleibt kaum, aber Stücke wie „Into and out of subsistence“, „Di’i Minores“, „Killing my sleep“ oder „Immaculate“ können sich, angereichert mit einer unaufdringlichen melodischen Note, ihre berechtigte Aufmerksamkeit beim Hörer verschaffen.

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