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DIRTY SOUND MAGNET - Live Alert

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Artist DIRTY SOUND MAGNET
Title Live Alert
Homepage DIRTY SOUND MAGNET
Label HUMMUS RECORDS
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Eigentlich wollte das Schweizer Psych-Rock-Power-Trio DIRTY SOUND MAGNET im April dieses Jahres in Großbritannien auf Tour sein und bei dieser Gelegenheit eine Live-Platte aufnehmen. Doch dann hat ein Virus die Welt verändert und sämtliche Tour-Planungen über den Haufen geworfen. Stavros (Gitarre & Leadgesang), Marco (Bass & Backing Vocals) und Maxime (Drums & Backing Vocals) beschlossen, trotzdem ein Live-Album aufzunehmen. Ort des Geschehens wurde das eigene Studio in Fribourg und als Publikum fungierten der befreundete Filmemacher Michael Maillard und sein Assistent Xavier Schaller, die die gesamte Session filmten.

Zu hören gibt es das Ergebnis jetzt unter dem Titel „Live Alert“ und in der Tat macht das Trio über knapp 50 Minuten und acht Songs ordentlich Alarm. Aufgeteilt ist das Ganze in eine ‚Power Groove Session‘ und eine ‚Black Magic Session‘, wobei die ‚Power Groove Session‘ in der Tat sehr kraftvoll loslegt. Den Auftakt macht das ebenso abwechslungsreiche wie knackige „Social Media Boy“, auf das mit „The Poet And His Prophet“ eine stampfende Psych-Blues-Nummer folgt. „USA, LSD, BNB, HIV“ schwurbelt sich in den Hörers Gehirnwindungen, ehe „Social Media Girl“ die erste Hälfte angenehm ruppig beendet. Derweil startet die ‚Black Magic Session“ mit dem vertrackt-krachenden „The Sophisticated Dark Ages“, bevor „Organic Sacrifice“ in psychedelischen Untiefen mäandert und „Skull Drawing Rose“ noch verspielter als auf dem letztjährigen Studio-Output „Transgenic“ daherkommt. Auf der Zielgeraden sorgt „Hashtag Love“ für vertrackte Slow-Motion vom Feinsten, dann endet der Ausflug in Club-Gefilde auch schon wieder.

DIRTY SOUND MAGNET haben sich acht Songs ihrer beiden Alben „Transgenic“ und „Western Lies“ (2017) geschnappt und diese gekonnt neu für die Live-Bühne arrangiert. Den Jubel des Publikums, die Atmosphäre eines kleinen Clubs und das verschüttete Bier des Nebenmanns muss man sich dazu denken, aber „Live Alert“ macht es seinen Hörern mit lebendigen Improvisationen und hörbarer Spielfreude leicht, in den psychedelischen Rock-Sound der Sixties und Seventies einzutauchen, der natürlich gerade live am besten rüberkommt.

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