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DISFIGURED DEAD - Visions Of Death

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Artist DISFIGURED DEAD
Title Visions Of Death
Homepage DISFIGURED DEAD
Label HELLS HEADBANGERS
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Old School-Alarm!!!!!!!!!!!! Aber so was von Old School. Fucking Hell – Yeah! “Visions Of Death” von DISFIGURED DEAD klingt, als wäre es wahlweise in den späten Achtzigern oder den frühen Neunzigern erscheinen. Damals, als noch alles besser war, als Death Metal noch räudig und im positiven Sinne stumpf und primitiv klingen durfte. Also, wer eher Bands wie ATHEIST oder NILE bevorzugt, der kann gleich aufhören zu lesen, wer aber ein Herz für grundehrliches und brutales Geballer der alten Schule hat, wem bei AUTOPSY und MASTER einer abgeht und wer IMPETIGO oder DR. SHRINKER verehrt, der ist hier genau richtig…

So, sind wir unter uns? Schön, denn wir begeben uns auf eine Zeitreise. Wir befinden uns in einer Zeit, als gerade DEATH „Scream Bloody Gore“ veröffentlicht haben, als Nuclear Blast noch ein kleines Label war (erinnert sich noch jemand an die kopierten Din A 4-Schwarzweiß-Flyer von denen, auf denen sie so Perlen wie ABOMINATION beworben haben?) und man tatsächlich noch nahezu jede Death Metal – Veröffentlichung kaufen konnte, weil es eh nur ca. sechs pro Monat gab… Damals war Todesmetall jung, frisch, aufregend. Eine stumpfe Musik, eine brutale Musik, Die Texte wie blutige Splatterfilme, die Sänger gurgelten abgrundtief, die Songs waren kurz, simpel, voll auf die Zwölf und der Wettstreit, ob man nun Schweden Death Metal oder die Florida-School bevorzugte, im vollen Gange. Bands wie DEICIDE und CANNIBAL CORPSE tauchten auf, MORBID ANGEL wurden im Rock Hard verlacht, DARKTHRONE waren noch Death Metal und ASPHYX suporteten ENTOMBED. Seid Ihr da? Habt Ihr das Feeling? Okay, dann seid Ihr bereit für DISFIGURED DEAD!

Die Jungs haben sich dem urwüchsigen, dem ursprünglichen Death Metal verschreiben, gehen dabei schwer und brutal zur Sache, sind sehr gradlinig und verfügen über einen Sänger, der irgendwie wie der kleine Bruder von Cris Reifert und Killjoy klingt. DISFIGURED DEADs Songs sind simpel strukturiert und arten (fast) niemals in sinnlose Raserei aus, sondern prügeln sich meist doch effektives Mid- bis Uptempo und treffen dabei zielgenau ins Schwarze. Mehr als einmal drängt sich beim Hören der Vergleich mit dem besten Death Metal Album aller Zeiten auf, nämlich „Severed Survival“, auch wenn DISFIGURED DEAD natürlich nicht das Niveau von AUTOPSY erreichen. Dennoch sind sie stilistisch ähnlich geartet und dürften die gleiche Fanschicht ansprechen.

DISFIGURED DEAD haben ein pures Stück Old School-Death Metals eingespielt, welches so perfekt den ursprünglichen Geist dieser Musik atmet, dass man vor Freude heulen könnte. So muss Todesmetall klingen. Wer echten Death Metal hören möchte, der bekommt hier zwölfmal das volle Brett dargeboten. Einfach nur wundervoll!!!!!!!!!!!!

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