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DISMEMBER - The God that never was

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Artist DISMEMBER
Title The God that never was
Homepage DISMEMBER
Label REGAIN RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Mit ihrem Debüt “Like an ever flowing Stream” haben diese Schweden vor 15 Jahren ohne Frage einen DER Klassiker abgeliefert, und der fette Groover „Casket Garden“ von „Massive Killing Capacity“ bringt immer noch jeden Metal-Laden zum Kochen. Und auch wenn die letzten Alben die Fans nicht mehr über alle Maßen zu begeistern wussten, steht die Kombination aus Matti Kärki (Vocals), Fred Estby (Drums) und David Blomqvist (Gitarre) immer noch für bodenständige Old School-Kost auf höchstem Niveau.

Old School nicht nur wegen des Stils, sondern auch wegen der Arbeitsweise. So haben die Schweden das neue Album wieder ganz auf die gute alte Art und Weise ohne Trigger, Pro Tools oder sonstige computerisierte Hilfsmittel aufgenommen. Dementsprechend ist der Sound auf „the God…“ natürlich nicht so knallig wie bei anderen Platten heutzutage, aber dennoch nicht weniger fett und differenziert. Die Jungs besinnen sich aufs grundlegende und das hört man. Zudem passt der Klang ideal zu den im ganzen leicht „räudig“ rüberkommenden Songs. So knallen DISMEMBER einem hier 35 Min. klassischen Elchtod ohne Kompromisse auf die Nuss. Man fühlt sich geradewegs mehr als 10 Jahre zurück versetzt. So geben Songs wie „Blood for Paradise“ einem die volle Ladung Death Metal mit dem typischen Schweden-Groove, der sofort zum Mitbangen animiert, altbekannt auch die schon fast legendären Duelle der Lead-Gitarren, und bei „Feel the Darkness“ kommt wieder der so geniale basslastige Arschtritt-Groove, der zu Beginn sehr polarisierte, aber mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil des Schweden-Sounds geworden ist, zum Zuge. Sehr gelungen finde ich aber auch das Instrumental „Phantoms (of the Oath)“, bei dem die Saitenhexer Blomqvist und Persson ihre Leidenschaft für klassische NWOBHM-Soli ausleben.

Klar, Klassiker wie „Dreaming in Red“ oder „Bleed for me“ werden DISMEMBER nicht mehr toppen können. Dennoch sind sie ein Garant für hochwertige und bodenständige Death Metal-Kost der alten Schule. Oder wie die Band selbst sagt: „As long as DISMEMBER live, Death Metal will reign!“

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