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DISTANCE - At the End of All Things

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Artist DISTANCE
Title At the End of All Things
Homepage DISTANCE
Label ECHOZONE
Leserbewertung
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7.6/10 (12 Bewertungen)

Elektro-Wave oder Synthpop? Keine Ahnung, vielleicht vergleichen wir DISTANCE am besten mit DE/VISION auf Kur-Urlaub, das trifft am besten, was Rene von ZERITAS und Avalist von MISANTROPHE da hingebastelt haben. Was mich in einer so hektischen Welt fast ein wenig verwundert, wo alles nur noch auf Tempo ausgelegt ist.

Im Gegensatz dazu machen die Herren gediegenen, ruhigen Synthpop, der eher nicht zum tanzen animiert, sondern bei dem man mal relaxt seine Seele baumeln lassen soll. Solche Perlen wie „Sometimes“ (Nein, keine Coverversion von ERASURE) können diese Mission perfekt erfüllen, aber manchmal macht es einem die CD auch nicht einfach, man sehnt sich ab und zu nach dem gewissen Ruck, der für Abwechslung sorgen könnte, aber selbst bei Titeln wie „Back in Place“ oder „Riddle in the Grid“ passiert dies nur dezent, die Trägheit verfolgt einen doch eher durchgehend. Wenn man darauf vorbereitet ist und mit dieser Art 50 Minuten klar kommt, warum nicht? Mir persönlich passiert zu wenig, von großer Kreativität kann man meiner Meinung nach nicht gerade sprechen, und der einfache, monotone Gesang hilft auch nicht gerade, wenngleich ich in diesem Punkt an eine simple Version von VELJANOV erinnert werde.

Ruhige Sounds sind durchaus gut, aber einschlafen will ich auch nicht, deswegen wird die CD nicht zu meinen Favoriten gehören oder noch mal den Weg in meinen Player finden, aber immerhin haben DISTANCE mich dazu animiert, mal wieder ein schönes altes Album von DEINE LAKAIEN aufzulegen.

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