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DIVISION KENT - Monsterproof

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Artist DIVISION KENT
Title Monsterproof
Homepage DIVISION KENT
Label EPIC/ SONYBMG
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New York gilt als kulturelles und künstlerisches Zentrum weltweit. So prägte die Stadt auch die Schweizer Sängerin Andrea B. und ihren Musiker Sky Antinori, die Ihren ehemaligen Wohnsitz in Brooklyn (New York) zum Bandnamen machten. So entstanden an der Ecke Division Street und Kent Avenue in einer Künstlerkommune die ersten Songideen von DIVISION KENT. Mit „Monsterproof“ präsentieren die Newcomer Ihr Debüt-Album und werden die Songs bereits im April als Support-Act bei der Orkus-Festival-Tour mit FUNKER VOGT, ZERAPHINE und AND ONE live präsentieren. Ein recht unbekannter Name unter den doch allseits beliebten Szenebands, was meine Spannung auf die CD wachsen lässt.

Die Klänge des Titeltracks „Monsterproof“ begeistern auch sofort mit tanzbaren Beats, elektronischen Klängen und einem unsagbar coolen weiblichen Gesang. Spürbar leicht und frei haucht Andrea B. ins Mikrofon und wird gleichzeitig von einem süßlich klingenden Damenchor unterstützt. Etwas ruhiger, gitarrenlastiger und absolut hitverdächtig ist „Faraday Cage“. Dieser Song erinnert ein wenig an CLIENT und hat es in der Schweiz schon in die Airplays der Radios geschafft, was ich gut nachvollziehen kann. Andreas Stimme klingt hier etwas zarter und zerbrechlicher. Wunderschön auch die Instrumente, besonders das Piano. Mit einem Stilbruch geht es weiter: „Tango 2000 (Schaut mich an)“, denn hier schmettern einem reine NDW-Klänge um die Ohren. Total verspielt und wie Stil und Titel verraten, auf Deutsch gesungen. In feinem Retro-Elektronic-Sound folgen Songs wie „Frantic“, „Lone Star“ und „All you Fantasized“, die mir alle zu ähnlich klingen. Zwar mal schneller, mal ruhiger aber von der anfänglichen Abwechslung verwöhnt, bin ich jetzt etwas enttäuscht. Zwischen Trip-Hop Einflüssen und Elementen aus Punk, Dub und New Wave werden zwar immer wieder gegensätzliche Stile gemixt, aber auch die weiteren Songs kommen nicht an die Klasse und Genialität der zuerst Gehörten heran. Da nützt auch der Ausflug in poppigere Gefilde nicht viel. Chillige, synthetische Monotonie begleitet mich auch im Song “Brooklyn Dub“. Endlich kommt mit „Sweet & Vicious“ wieder etwas Raffinesse und Experimentierfreude rüber. Höchste Zeit, denn mit „What you don´t know“ und „Bordello Affair“ ist schon das Ende des Albums erreicht. Beide Songs überzeugen noch einmal mit absoluter Gegensätzlichkeit und letzterer im Punksoundgewand als witziger Stilbruch.

Ein gelungenes Album mit zwei echten Hits „Monsterproof“ und „Faraday Cage“ für Electronic-Liebhaber. Keine schlechte Leistung für eine Newcomerband. Bei der besagten Festival-Tour im kommenden Monat wird aus dem Duo DIVISION KENT eine fünfköpfige Liveband. Man darf wohl gespannt sein auf die Umsetzung der Songs auf der Bühne!

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