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DODSFERD - Cursing your will to live

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Artist DODSFERD
Title Cursing your will to live
Homepage DODSFERD
Label MORIBUND RECORDS
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Manche Bands brauchen Jahre, um Alben zu veröffentlichen, manche nur Monate. So hat DODSFERD-Mainman Wrath erst im Januar sein Debüt „Fucking your Creation“ veröffentlicht und legt nun schon mit dem zweiten Werk „Cursing your will to live“ nach. Schaut man sich den jungen Mann aus Griechenland mal genauer an, so wundert dies nicht wirklich, lässt der Eigenbrödler doch keine Gelegenheit aus, um sich über die verkommene Krankheit namens Mensch auszukotzen. So entstanden dann sicher auch Songtitel wie „Hypocritic Shitfuckers still breathing“ oder „Under a broken Cross, I buried your World“.

Sehr erfreulich ist dabei die Tatsache, dass Wrath es auch bei seiner zweiten Veröffentlichung schafft, diese ganze Hass-Energie in seine Songs zu kanalisieren. So beherrbergt „Cursing your will to live“ auf über 70 Minuten ein wahres Festival an Black ’n’ Roll-Granaten. Im Spirit von „SARGEIST meets SATYRICON“ haut der Grieche einen Killer nach dem nächsten raus. Da wäre neben den bereits erwähnten Tracks z.B. noch „You called it Resurrection; I call it Fairytale for human Parasites, your Kind!“ als Anspieltipp zu erwähnen. Brachial und mit einem schön dreckigen und druckvollen Sound rockt Wrath alles in Grund und Boden, brilliert durch packende, eiskalte Riffs, groovendes Drumming und krank-krächzende und hasserfüllte Vocals. Dazu kombiniert Wrath dann noch brettharte Highspeed-Parts, die gnadenlos alles niederblasten. Eindrucksvoll und gekonnt zieht der Einzelgänger dabei das Tempo in den genau richtigen Passagen eines Songs gnadenlos an oder lässt einfach mal minutenlang die Groove-Keule rotieren, oder arrangiert es genau andersherum, je wie es der Titel braucht. So wird „Cursing your will to live“ trotz Songspielzeiten von teils über 9 Minuten zu keiner Zeit langweilig, hat sich hier doch eine perfekte Balance zwischen urtümlicher Raserei und treibenden Midtempo ergeben, wie besonders das eindrucksvolle „Failure was described as Religion, as Heresy“ als bester Track des Albums nochmals unterstreicht.

Somit hat DODSFERD das beste Black Metal-Album seit vielen Monaten erschaffen, von dessem Reichtum an Brutalität, Groove, Abwechslung, Authentizität und Sound sich eine Vielzahl an Combos so einiges abschneiden könnten!

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