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DON BROCO - Automatic

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Artist DON BROCO
Title Automatic
Homepage DON BROCO
Label SONY
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DON BROCO erblickte 2008 in Bedford/UK das Licht der Welt. Rob Damiani (Vocals), Matt Donnelly (Drums), Simon Delaney (Guitar) und Tom Doyle (Bass) haben sich eingängigen und tanzbaren Alternative-Pop-Rock auf die Fahnen geschrieben und mit ihrem Debüt „Priorities“ können die Jungs zumindest in ihrer Heimat mit einem Platz 25 schon einen achtbaren Erfolg vorweisen. Daran soll jetzt der Nachfolger „Automatic“ anschließen und zumindest Radio- und Massentauglichkeit kann ich dem Silberling auf jeden Fall bescheinigen.

Gleich der treibender Opener „Superlove“ bittet gut aufgelegt groovend auf den Dancefloor und auch der Titeltrack „Automatic“ will vor allem eines: unterhalten! So ist ein Tänzchen am Cover-Pool zu den beschwingten Klängen dieser Nummer gut vorstellbar und auch wenn eine Prise Melancholie ins Spiel kommt (vgl. „What You Do Too Me“ ) bleibt die Grundstimmung doch immer positiv. In diesem Sinne übernimmt auch die kraftvolle DJ-FRESH-Kollaboration „Fire“ mit temperamentvollen Upbeat-Rock-Melodien, ehe „Nerve“ mit einem gerüttelt Maß an Pathos das Herz berührt und das treibende „Let You Get Away“ abermals den Tanzboden entert. Derweil lässt „I Got Sick“ den Krachlatten mehr Raum, während „Keep On Pushing“ funkige Facetten in den abwechslungsreichen Sound einbaut. „Tough On You“ zeigt sich da deutlich straighter, bevor „Further“ mit verspielten Gitarren-Hooks weiter macht und „Money Power Fame“ in die Vollen geht. Mit perlenden Synthie-Sounds gefällt „Bad Feeling“ im Dance-Modus und auch das hochenergetische „Wrong Place Wrong Time“ geht umgehend ins Bein, um am Ende mit „You Wanna Know“ noch mal den Emotionen im Midtempo Gelegenheit zur Entfaltung zu geben.

Manchmal klingen DON BROCO für einen kurzen Moment wie eine x-beliebige Boyband, dann blitzt wieder eine Spur 30 SECONDS TO MARS in Pathos-Endstufe durch, aber meistens wissen sie ihre Zutaten richtig zu dosieren und lassen insbesondere ihren Gitarren genügend Spielraum. Für meinen Geschmack ist „Automatic“ ein bisschen zu sehr auf Nummer Sicher getrimmt, aber damit liegt das Quartett bei der breiten Masse vielleicht genau richtig.

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