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DORO - Warrior Soul

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DORO
Title Warrior Soul
Homepage DORO
Label AFM RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Da ist sie wieder, die deutsche Metal-Queen DORO, die man wohl mittlerweile niemandem mehr groß vorstellen muss, die kennen ja sogar meine Eltern! Und nicht nur Covertechnisch geht die kleine blonde Powerdame mit der Riesenstimme back-to-the-roots, sprich Richtung „Triumph and Agony“ bzw. “Force Majeure“. Gleich das rockige Opening-Doppel „You’re my Family“(welches den Legionen an DORO-Fans weltweit gewidmet ist) und „Haunted Heart“ zeigt, dass es wieder mit etwas mehr Schmackes zur Sache geht auf „Warrior Soul“. Dass man hier natürlich keine metallischen WARLOCK-Großtaten erwarten darf, ist aber auch klar.

Trotzdem rockt die Backing-Band leidlich ab, und die Düsseldorferin kann ihre Röhre fein dazu in Szene setzen, besonders prägnant bei „Strangers Yesterday“, welches eigentlich von ihren Vocals lebt. Bei dem folgenden „Thunderspell“ fällt allerdings auf, dass die Produktion des Schweizers Luke Gasser ruhig etwas knalliger und fetter hätte ausfallen können. Das fällt dann bei dem ruhigen Titeltrack weniger ins Gewicht. Schön dramatischer Song, der ja auch als Titelmelodie zu dem Movie „Anuk – Der Weg des Kriegers“ dient, in dem Frau Pesch auch eine Rolle spielt! „Heaven I See“ markiert dann ein weiteres Mal ihr Gespür für gefühlvolle Balladen, während „Creep into my Brain“ zwar etwas rauer daherkommt, allerdings auch reichlich uninspiriert tönt. Daran kann auch das folgende „Above the Ashes“ nichts ändern, scheint, als ginge der Guten nach hinten raus die kompositorische Luft aus. Da kann auch der einmalige Gesang nichts mehr retten. Das rockende „My Majesty“ lässt noch mal Klasse auflodern, aber auch hier fehlt irgendwie der letzte Wumms, was sich aber Live relativieren dürfte! Denn für den Einsatz auf der Bühne ist der Song wie geschaffen. Cooles Solo von Gitarrist Joe Taylor! Wer „Für Immer“ damals schon zu schmalzig fand, der kann mit „In Liebe und Freundschaft“ ebenso wenig anfangen. Für mich beides großartige Balladen! Was das gut anderthalbminütige „Ungebrochen“ soll, kann wohl nur DORO allein erklären. Außer ihrer Rockröhre ist an dem Intermezzo-Track nichts spannendes. Mit dem balladesken „Shine On“ klingt die Scheibe dann sehr ruhig aus.

Somit bietet die erste Hälfte der Platte viel Licht, die zweite dagegen auch viel Schatten.

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