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DOWN BELOW - Sinfony 23

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Artist DOWN BELOW
Title Sinfony 23
Homepage DOWN BELOW
Label VERTIGO/ UNIVERSAL
Leserbewertung
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6.3/10 (4 Bewertungen)

DOWN BELOW kommen nach eigenem Bekunden aus dem Nichts und bringen von dort ihr Debütalbum “Sinfony 23” mit. Allerdings ist das nicht ganz korrekt, denn bereits im Jahre 2004 legten sie die Scheibe „Silent Wings: Eternity“ auf Rabazco vor, die nun (aus imagetechnischen Gründen?) mal eben totgeschwiegen wird. 2003 gegründet durften sie bereits mit SCHANDMAUL, UNHEILIG und PROJECT PITCHFORK touren und ihre Coverversion des HEROES DEL SILENCIO-Klassikers „Entre Dos Tierras“, die sie auf einem vergangenen WGT zum Besten gaben, veranlasste begeisterte Spanier sogar, spontan einen Fan-Club zu gründen.

Nicht nur diese Südländer werden gespannt auf den Erstling gewartet haben, immerhin schaffte es Frontmann Neo Scope auf das Titelblatt des Sonic Seducers, da will ich doch mal hören, was das Quartett musikalisch zu bieten hat. Quantitativ sind das erst einmal zwölf Songs, die qualitativ schöne, kraftvolle Melodien und Eingängigkeit bieten. In klassischer Besetzung mit Gitarre (Carter), Bass (Convex), Drums (Mr. Mahony) und Neo Scopes Gesang entsprechen DOWN BELOW auf dem ersten Blick eher einer Gitarrenrock- denn einer Gothic-Band und genauso gitarrenlastig startet auch der Opener „From The Highest Point“. Gleichzeitig haben die Songs jedoch auch eine bitter-süße schwarze Note, die sie wieder stärker in den Goth-Fokus rücken. Der Titelsong „Sinfony 23“, ein Wortspiel aus dem englischen „Sin“ (Sünde), „Symphony“ und der Zahl für die Bausteine des Lebens, die 23 Chromosomenpaare, die einen Menschen ausmachen, bewegt sich stark in Richtung skandinavischen Goth Rocks, dem sich auch „Private Soul Security“ oder „Lovely Places“ nicht verschließen. Mit „Down Below“ werden die Herren ein wenig kuscheliger und auch poppiger. Stücke wie „On My Way“ und „Heal“ bewegen sich auf bewährten Rock-Pop-Pfaden, die aber wieder energischer beschritten werden. In düstere Gefilde führt uns „Dark Queen“ und auch „Run Away“ hat sich dem Goth Rock verschrieben. Massentauglichkeit beweist der Vierer ebenso mit Titeln wie „Empty“ und „Angel“, bevor es mit „Farewell“ gefühlvoll dem Ende entgegengeht.

Mit ihrem Mix aus Pop, Rock und Gothic machen DOWN BELOW Musik, die einem genreübergreifenden Publikum gefallen wird. Nennen wir es mal Mainstream-Gothic mit starken Gitarren und süßem Pop. Das spricht auch Leute jenseits der schwarzen Szene an und besitzt sogar Radiotauglichkeit.

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