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DROPKICK MURPHYS - Signed And Sealed In Blood

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Artist DROPKICK MURPHYS
Title Signed And Sealed In Blood
Homepage DROPKICK MURPHYS
Label COOPERATIVE MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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5.2/10 (18 Bewertungen)

Wie Al Barr, Tim Brennan, Ken Casey, Jeff DaRosa, Matt Kelly, James Lynch und Scruffy Wallace wohl Weihnachten und Silvester begangen haben? Wenn man von ihrem achten Studio-Longplayer „Signed And Sealed In Blood” auf das Feierverhalten der Bostoner Folk-Punk-Rocker schließen darf, dann dürften die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel wenig besinnlich gewesen sein. Vielleicht toben sich die Jungs aber auch im Tonstudio und insbesondere auf der Stage aus und sind zuhause ganz brave Familienväter…

Der Opener „The Boys Are Back“ klingt allerdings alles andere als brav und präsentiert das Septett in bester Spiellaune. Nach dem 2011er Konzept-Album „Going Out In Style“ kehren die DROPKICK MURPHYS mit ihrem jüngsten Werk zu ihren alten Wurzeln zurück und laden zu einen großen Folk-Punk-Party ein. Dabei dürfen natürlich die irischen Zutaten Dudelsack, Tin Whistle und Fiedel nicht fehlen, die nicht nur dem knackigen „Prisoner’s Song“ zum nötigen Drive verhelfen. „Rose Tattoo“ lässt sich derweil bestens mitgrölen und bringt nebenbei auch noch raubeinige Emotionen ins Spiel, bevor sich „Burn“ im Highspeed-Modus mit whiskeygeschwängertem Gesang anschließt und „Jimmy Collin’s Wake“ ein wenig Country-Feeling aufkommen lässt. Einen besonders irisch (und sogar weihnachtlich) anmutenden Moment beschert „The Season’s Upon Us“, das ein wenig Tempo rausnimmt und zum Guinness-seligen Schunkeln einlädt. Mit dem folgenden „The Battles Rages On“ geben die im 17. Jahr der Bandgeschichte befindlichen DROPKICK MURPHYS (von der Urbesetzung ist allerdings nur noch Ken Casey dabei) wieder amtlich Gas, um mit „Don’t Tear Us Apart“ zwar die Geschwindigkeit ein bisschen zu drosseln, gleichzeitig aber keinesfalls am Druck sparen. In diesem Sinne darf auch zu „My Hero“ ausgelassen getanzt und gesungen werden, ehe „Out On The Town“ vergleichsweise ungewohnte Töne anschlägt. Der Rhythmus ist eine Spur anders als üblich ausgefallen und fast verlangt es einem bei dieser Nummer noch nach ein paar Blechinstrumenten; stattdessen flöten die Herrschaften unschuldig vor sich hin und zeigen ihre Blues-Rock-Seite, wovon im Anschluss bei „Out of Our Heads“ allerdings nicht mehr viel übrig ist. Hier gewinnt der Irish Folk Rock wieder die Oberhand und auch das finale „End of The Night“ hat sein Zuhause in verrauchten (gibt es die überhaupt noch?) Pubs. Auf der Zielgerade werden die Herrschaften noch einmal wehmütig und verpacken ihre Gefühle in Musik, die einfach nach Feuerzeugen und gereckten Armen verlangt, während das Publikum lauthals mitsingt und sich im Takt wiegt.

Dazu wird es im Übrigen Ende Januar/ Anfang Februar mehrfach Gelegenheit geben, denn dann sind die DROPKICK MURPHYS mit ihrem wunderbaren „Signed And Sealed In Blood“ und vielen weiteren Hits ihrer umfangreichen Discografie in der Republik unterwegs. Ich kann sowohl die Konserve als auch den Live-Vortrag nur wärmstens empfehlen.

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