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DRY KILL LOGIC - Of Vengeance and Violence

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Artist DRY KILL LOGIC
Title Of Vengeance and Violence
Homepage DRY KILL LOGIC
Label REPOSSESION/ ROUGH TRADE
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Spätestens seit “The Dead and the Dreaming” müssten DRY KILL LOGIC allen Fans harter Musik ein Begriff sein. Das knallende „Lost“ oder die Übersingle „Paper Tiger“ sind noch schwer in den Gehörgängen, da kommt das neue Album und toppt seinen Vorgänger mal eben wie nix.

Denn auf „Of Vengeance and Violence“ hat das Quartett um Ausnahme-Sänger Cliff Rigano all ihre Stärken gebündelt und sie dann als 12 starke Songs auf den Silberling gestampft. Hier gibt es die Brutalität von HATEBREED, den Groove von SEVENDUST und die Power von PANTERA. So rifft gleich „My Dying Heart“ los, dass es eine wahre Freude ist. Kraftvolles Riffing, energische Shouts und dann ein Refrain, der eine völlig mitreißt. Der Song wird live und in den Clubs so richtig burnen! „4039“ klingt zwar arg nach HATEBREED, verfügt aber über genau das, was ich bei deren „Supremacy“ misse. Nämlich die schiere Lust und Power an und in der Musik! Hier haut einen jedes Riff und jede Doublebass weg und Mr. Jasta sollte sich mal genau anhören, was Mr. Rigano hier abliefert und sich mal gleich für einige Lehrstunden anmelden! Solche Killer sind u.a. mit „From Victim to Killer“, „Confidence vs. Consequenses“ und dem Brachial-Knaller „Dead Mans Eyes“ mehrfach vertreten und jeder verfügt dazu noch über einen mächtig groovenden Refrain, der allerdings noch deftig genug knallt, um nicht als Fremdkörper zu wirken. Und der wuchtig-schleppende Schlusspart bei „Dead Mans Eyes“ walzt einem alle Eingeweide nach außen. Fett! Nach dem 2-teiligen Frontalangriff gleich zu Beginn darf man bei „Caught in a Storm“ etwas Luft holen. So groovt der Song wie Hölle, die Vocals sind aggressiv, aber nicht so ganz brachial wie zuvor und der Refrain zeigt deutlich, dass DKL Fans vom Grunge-Stil der grandiosen ALICE IN CHAINS sind. Das große Highlight auf „Of Vengeance and Violence“ ist allerdings (wie so oft auf Rock-Scheiben) die Ballade, hier „Kingdom of the Blind“. Diese emotionale Achterbahnfahrt erzeugt besonders durch die tolle Gesangsleistung von Cliff eine Gänsehaut nach der anderen. Großes, ganz großes Kino.

Brutalität, Groove, Vielseitigkeit, Melodie… gute und fette Songs in einem klasse Sound abgerundet durch einen grandiosen Sänger. „Of Vengeance of Violence“ könnte genau die Arschtritt-Platte sein, welche der ganze Modern Metal, Metalcore, Nu Metal-Sülz braucht, um endlich mal neue Horizonte zu erschließen. In welche Sphären DRY KILL LOGIC dann schon vorgedrungen sein werden, will und kann ich mir an dieser noch nicht vorstellen…

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