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DUST IN MIND - HCNO

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Artist DUST IN MIND
Title HCNO
Homepage DUST IN MIND
Label DARK TUNES
Leserbewertung
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DUST IN MIND ist eine französische Industrial- und Modern-Metal-Band aus Straßburg, die 2013 vom Musiker und Produzenten Damien Dausch gegründet wurde, Dam verantwortet als einziges verbliebenes Gründungsmitglied inzwischen neben dem Gitarrenspiel und der Produktion auch den Gesang. Außerdem sind mit von der Partie: Xavier Guiot (Bass seit 2016), Thomas Marasi (Drums seit 2019) und Jean-Jacques Ruetsch (Gitarre seit 2025). „HCNO“ ist das fünfte Studioalbum, das gleichzeitig ein neues Band-Kapitel öffnet: DUST IN MIND präsentieren sich dunkler, physischer und organischer als zuvor.

Die Chemiker in unserer Leserschaft werden bei „HCNO“ gleich an Knallsäure gedacht haben, deren Summenformel HCNO ist. Und in der Tat betrachtet der Vierer seine Songs wie chemische Reaktionen, ausgelöst durch einen Funken, einen Aufprall, gefolgt von einer Schockwelle, die durch den Körper fährt. Nun, fröhliches Wattebäuschen-Werfen praktizieren DUST IN MIND mit ihren neun Liedern auch wahrlich nicht. Vielmehr geht es in bester Metal-Core- und Industrial-Manier zur Sache. Der Opener „My Way“ lässt bereits nichts anbrennen und in diesem Sinne schließt sich auch das hymnische „M.V.M.T.M.N“ an. Die Buchstabenkombination steht übrigens für „My voice, my throne, my name“. „Downfall“ übernimmt mit etwas zurückhaltenderen Tonfolgen, denen es jedoch nicht an Dramatik fehlt, ehe „A Faded Star“ ruppiger und doch melodisch daherkommt. „Unbreakable“ gefällt mit krachenden Langäxten und Gesangspassagen, die an LINKIN PARK erinnern, bevor „T.I.M.E“ noch ne Schüppe drauflegt und der Titeltrack „HCNO“ bombastische Gitarrenriffs und ein gerüttelt Maß an Verzweiflung serviert. „Who We Я“ spart ebenso wenig an Emotionen und druckvollen Riffs, fügt dem Sound hier und da aber auch noch ein paar Growls hinzu. Das finale „Hollow Figure“ macht auf der Zielgeraden schließlich noch einmal Tempo und lässt es ein letztes Mal krachen, überrascht zugleich aber auch mit Kindergesang.

Die Texte auf „HNCO“ berichten von Verlust, Wiederaufbau, innerer Widerstandsfähigkeit, prägenden Schmerzen, davon, wie Körper und Seele Befreiung finden. Stilistisch seien DUST IN MIND Fans von Kapellen wie KORN, BAD OMENS und ARCHITECTS empfohlen.

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