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EAGLES OF DEATH METAL - Death by Sexy

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Artist EAGLES OF DEATH METAL
Title Death by Sexy
Homepage EAGLES OF DEATH METAL
Label GUN RECORDS/ SONYBMG
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Wer jetzt glaubt, über die neueste Death Metal-Band informiert zu werden, den muss ich enttäuschen. Stattdessen haben wir es hier mit fettem Garagenrock zu tun. Und mit niemand geringerem als Josh Homme, der sonst bei den QUEENS OF THE STONEAGE in die Saiten greift, bei den Adlern allerdings für die Taktvorgaben zuständig ist. Ihm zur Seite steht sein alter Sandkastenfreund Jesse „The Devil“ Hughes, der mit seiner unglaublichen 80-er-Jahre-Porno-Cop-Brille und passendem Schnauzer für die Gitarrenriffs und den Gesang verantwortlich zeichnet. Nachdem 2004 ihr Überraschungserfolg, das Debütalbum „Peace Love Death Metal“, erschien, holen die Amis zum zweiten Schlag aus.

Den Anfang macht „I Want You Hard (Boy’s Bad News)“, gleichzeitig auch die Single-Vorab-Auskopplung. Hier kommt auch gleich die personelle Nähe zu QOTSA durch, was bei den anderen zwölf Tracks eher nicht der Fall ist. Etwas gewöhnungsbedürftig ist Hughes’ Stimme, die er wie bei „I Got A Feelin’ (Just Nineteen)“ bis in Falsetthöhen schraubt. Hut ab für Mr. Homme an der Schießbude, hier wird wirklich auf den Punkt genau gearbeitet! Egal ob bei „I Like To Move In The Night“ im Hintergrund oder energisch bei „Keep Your Head Up“. Auch „Solid Gold“ ist ein absolut cooles Teil! Eine perfekte Kombination aus Blues und Country – gleichzeitig verarscht der Titel sich selbst! Anhören!!! Bei „Don’t Speak (I Came To Make A BANG)“ erinnert die Gitarre ein wenig an LENNY KRAVITZ, während „Poor Doggie“ die Drums regelrecht lasziv rüberkommen lässt. Jesse Hughes gibt auf „Chase The Devil“ den ELVIS-Imitator. „Eagles Goth“ ist recht düster, zum Ende gibt es mit „Bag O’ Miracles“ noch einmal waschechten Blues auf die Ohren.

Um es auf den Punkt zu bringen: Da haben die Kalifornier ein abgefahrenes Rock ’n’ Roll-Album hingelegt. Garagenrock, garniert mit einer kräftigen Prise Blues und Country und den ungewöhnlichen Vocals des „Teufels“.

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