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EATING SNOW - s/t

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Artist EATING SNOW
Title s/t
Homepage EATING SNOW
Label FREUDE AM TANZEN
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Douglas Greed und Mooryc aka EATING SNOW zeigen auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum ihr gemeinsames Faible für die dunklen Momente der Popmusik. Dabei sorgt Mooryc für den stimmungsvollen Gesang, während sich Douglas um die elektronischen Beats und Melodien kümmert. Kennengelernt haben sich die beiden 2010 auf einem Festival in Polen, wenig später entstanden erste gemeinsame Tracks, man fand einen gemeinsamen Sound, der von sinnlicher Indietronica über eindringlichen House bis hin zu groovenden Pop-Tonfolgen reicht.

Den Auftakt bildet das mäandernde „Over“, das über zwei Minuten hinweg den Hörer auf den kommenden musikalischen Trip einstimmt und bereits selbst ein Teil davon ist. Weiter geht’s mit den Herzschlag-Beats und hypnotisch-oszillierenden Synthies von „The Cut“, ehe „Let You Down“ poppige Töne anschlägt und „Mine“ für einen ruhigen Piano-Moment mitsamt dezenter Bässe sorgt. Das reduzierte „Beauty of Destruction“ bleibt im Weniger-ist-mehr-Modus, bevor „Gravel And Trees“ wieder Tempo macht sich ebenso tanzflächentauglich präsentiert wie das sehnsüchtige „Forever Is Gone By Now“. Geheimnisvoll übernimmt das wummernde „This Emptyness Is Mine“, während das instrumentale „Chameleon“ entspannt aus den Boxen perlt und an das träumerische „Last Summer Day“ in akustischer Machart übergibt. Eine volle Elektronik-Breitseite gibt es auf der Zielgeraden noch einmal mit „Siamese Twins By Choice“, das bereits schon einmal veröffentlicht wurde, jetzt aber in einer neuen Version daherkommt.

Eigentlich sind die beiden Köpfe hinter EATING SNOW zwei ganz ungleiche musikalische Charaktere, die auch stilistisch aus völlig unterschiedlichen Ecken kommen. Vielleicht ist das aber auch genau der Grund, weshalb das Zusammenspiel des Duos auf dem Erstling so gut funktioniert. Ganz nach dem Motto: Vom Festiva zum Feature zur Freundschaft, vom Techno zur Electronica zur Band.

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