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EDGUY - Fucking With F***

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Artist EDGUY
Title Fucking With F***
Homepage EDGUY
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Herrlich, dass es Bands gibt, über die man mit seinen Kumpels noch richtig diskutieren kann. EDGUY ist die vielleicht streitbarste Metal-Kapelle Deutschlands. Zu Beginn ihrer Karriere geliebt wie keine Zweite, sank die Zustimmung bei vielen Fans mit „Rocket Ride“, als man sich entschloss, ein wenig mehr in Richtung Mainstream zu schielen. Das ist auch gar nichts schlimmes, doch lahme Spaß-Metal-Nummern sind eben nix für böse Metaller.

Zum Glück haben das auch Hellfire-Tobi und seine Jungs so gesehen (wenngleich sie es wohl nicht zugeben würden) und haben auf „Tinnitus Sanctus“ ein wenig zurückgerudert. So konnten viele alte Fans zurück gewonnen werden und auch ich konnte meinen Frieden mit EDGUY schließen. Ihre folgende Welt-Tour war daher auch ein großer Erfolg und in der heutigen Zeit ist es fast selbstverständlich, ein Tour-Dokument mit in die Heimat zu bringen. So auch bei EDGUY: „Fucking With F***“ Entstand in Sao Paulo, was Tobi wahnsinnig crazy findet (hört es euch einfach an :-D). Warum sich die Hessen gerade für Brasilien entschieden haben, sieht man jedoch leider erst auf der DVD – die gehen ab wie nix. Doch eines war mir vorher schon klar: Diese Live-CD wird es wahnsinnig schwer haben. „Burning Down The Opera Live“ aus dem Jahre 2003 ist für mich immer noch eine der besten Heavy Metal Live-Alben aller Zeiten. Kann „Fucking With F***“ da mithalten? Ja und nein!

Einerseits machen die rund 90 Minuten bis zur letzten Sekunde Spaß. Tobi lässt den Joey DeMaio raus und holpert ab und zu durch seine Ansagen. Diese sind aber alle vollständig zu hören, so dass echtes Live-Feeling herüberkommt. Manchmal reißt er Herr aber wirklich einen Brüller raus, für Stand-Up-Comedian Tobi bestehen also noch Chancen. Über die musikalischen Fähigkeiten muss man sich eigentlich nicht unterhalten. Die Songs sind alles echte Heavy Metal-Kracher und lassen die Brasilianer zu Recht ausflippen. Sei(en) es der wunderbar gewählte Opener „Catch Of The Century“ oder alte Hits Marke „Tears Of Mandrake“. Was etwas stört, ist die Tatsache, dass sechs der 13 Songs schon auf dem letzten Live-Album vertreten waren. Klar, das sind die großen Hits, aber ein bissel aufregender hätte es sein können. 13 Stücke sind auch ein nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, wie viel Zeit Tobi mit Reden und Mitsing-Action vergeudet.

Und eins kann man auch nicht verhehlen. Stimmlich muss ich „Burning Down The Opera“ den Vorzug geben. Dafür gibt es hier und heute auch die neuen Hits wie „Lavatory Love Machine“ oder „King Of Fools“, so dass sowohl alte als auch neue Fans bedenkenlos zugreifen können. EDGUY sind Live immer noch eine Macht – „Fucking With F***“ zeigt dies eindrucksvoll!

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