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EISENFUNK - Pentafunk

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Artist EISENFUNK
Title Pentafunk
Homepage EISENFUNK
Label DANSE MACABRE
Leserbewertung
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4.7/10 (6 Bewertungen)

Wer kennt nicht EISENFUNKs Tophit „Pong“, der bei YouTube millionenfach abgespielt wurde?! Nun feiert das bayrische Trio mit der Veröffentlichung „Pentafunk“ fünfjähriges (sic) Jubiläum und lässt insgesamt 16 Tracks auf die Cybergothics dieser Welt los. Damit wird man selbstredend Erfolg haben, denn mit der Mischung aus Cyberelectro, Trance und Industrial hat man die Meute automatisch für sich gewonnen.

Den Opener kennen die Älteren unter uns, also kaum der typische EISENFUNK-Hörer, noch etwas anders, als Eurovisionshymne vor Sendungen wie „Wetten Dass?“ und ähnlichem Kulturdingsda. Unter Berücksichtigung aktueller Geschehnisse wirkt ihre Interpretation der Hymne wie die musikalische Untermalung des Untergangs des „geeinten“ Europas. Im weiteren Verlauf bietet „Pentafunk“ viel Bekanntes aus der Cybergothszene, „Pestillenz“ klingt ein wenig wie ein treibender DAS ICH-Song, einige nette Ideen bieten „Taiko“ und „Jericho“ mit ihren eingestreuten Panflöten und Streicherelementen. „Vampire Hunt“ und das direkt darauf folgende „Eiszeit“ offenbaren dann aber leider auf beeindruckende Weise die Schwächen dieses Musikstils, austauschbar und irgendwie beliebig das Ganze.

„Pentafunk“ ist eine typische Veröffentlichung des derzeitigen Mainstreams. Was sie für mich dennoch ein wenig von klanglichen „Verbrechern“ wie STRAFTANZ oder INCUBITE abhebt, sind oben erwähnte Ausnahmetracks wie „Taiko“, „Jericho“ oder auch „Funk´n Base“. Alle drei Titel zeigen auf, dass hinter der bewusst gewählten Oberflächlichkeit und Spaßgesellschaft des Cybergoth auch musikalische Qualität schlummern kann.

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