| Artist | EISREGEN |
| Title | Todestage |
| Homepage | EISREGEN |
| Label | MASSACRE RECORDS |
| Leserbewertung |
Die mittlerweile 10.Scheibe liegt mit „Todestage“ vor und sie bietet natürlich nichts Neues. Aber damit hat man ja mächtig Erfolg, weshalb also was ändern? Zu Gute halten muss man den Thüringern ihre positive Engstirnigkeit und die konsequente Verweigerung einer Weiterentwicklung. Was gleich beim längeren Opener „Waldgott“ auffällt, ist die musikalisch derbere Ausrichtung der Songs, da ist man eine ganze Ecke härter als auf den letzten Scheiben.
Black Metal-Elemente regieren verstärkt, vor allem im Titeltrack oder den rasenden „Höllenfahrt“, „Familienbande“ und „Tot Untot“, aber auch auf Death Metal wird verstärkt gesetzt („Waldgott“, „DSDSL“). Daneben gibt es natürlich auch typischen EISREGEN-Stoff wie „Lang lebe die Nadel“, „Oh wie Sie schrie“ oder „Seele Mein“. Da die Texte ja längst nicht mehr so plakativ-plump wie früher sind, wird man damit auch nicht mehr auf dem Index landen. Hat man jetzt ja auch nicht mehr nötig.
Die instrumental härtere Gangart steht den Herren gut. Fans greifen also wie gehabt zu.

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