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EKTOMORF - Black Flag

VN:F [1.9.22_1171]
Artist EKTOMORF
Title Black Flag
Homepage EKTOMORF
Label AFM RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
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Die ungarischen SOULFLY-Klone EKTOMORF bringen beharrlich ein Scheibchen nach dem Nächsten unters bangende Volk und ändern ihren Sound dabei nur minimal. Wozu auch, wenn man mit der Masche ordentliche Erfolge feiert. Was mir immer schon fraglich erschien, denn mehr wie ein halbgarer Abklatsch der Maxe-Truppe war man noch nie. Daran ändert auch das neue Werk „Black Flag“ nichts.

Tribal-Drumming eröffnet den pumpenden Opener „War is my Way“, der zwar wuchtig donnert, aber auch nicht mehr wie sattsam bekanntes, stereotypes 08/15-Riffing und Gebrüll aufbieten kann. Klar sind die Jungs instrumental fit und bauen mittlerweile vermehrt ruhige Parts der MACHINE HEAD-Art ein („Unscarred“), aber stumpf ist das Ganze trotzdem meist noch. Live hüpfen die Massen zu Groovebomben wie „The Cross“, „Black Flag“ oder „Never Surrender“ (mit MH-Gefiepe…) bestimmt wieder wie bekloppt ab und um einfach mal die morschen Knochen zu schütteln ,taugt der Krams der Ungarn nach wie vor. Nach einer halben Stunde wird´s dann aber live wie auf Scheibe meist etwas arg monoton, da zwischen den einzelnen Tracks kaum Unterschiede auszumachen sind. Immer schön im Midtempo mit dem gleichen Riff rumeiern… gähn. Ganz schlimme Majestätsbeleidigung ist allerdings zum Schluss das FOO FIGHTERS(!)-Cover von „The Pretender“, das nun wirklich jede Nachwuchscombo packender hinrotzen kann! Gruselitsch.

EKTOMORF machen also das, was sie immer machen, bleiben damit gewohnt mittelprächtig und gewinnen bestimmt keine neuen Fans hinzu… aber man hat ja auch so genug.

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