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EL CACO - The Search

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Artist EL CACO
Title The Search
Homepage EL CACO
Label BLACK BALLOON RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Keine Ahnung, was die Norweger suchen, aber eins ist klar: Mit ihrem dritten Album „The Search“ haben sie endgültig ihre musikalische Identität gefunden, die weit über Begriffe wie Stoner Rock hinweggeht. Aufgenommen im hauseigenen Sound Riot Studio und (wieder) abgemischt vom Maestro Daniel Bergstrand kann der erdig urwüchsige Sound überzeugen, welcher keinesfalls klinisch oder überproduziert wirkt. Die 11 Tracks (plus Hidden Bonus Grindcore Massaker) weisen dabei eine erstaunliche Bandbreite auf und können dabei auf jedem Terrain punkten.

Gleich der Opener (und erste Singleauskopplung) „Someone New“ kommt mit einem derartig geilen Refrain daher, wie man ihn nur selten hört. Ein perfekter Rockgroover, ein optimaler Startschuss für die musikalische Rundreise. Danach wird es noch etwas aggressiver, wenn bei „Stuck to deteste“ Stakkato Riffs und verzehrter Gesang aus der Kiste gekramt werden. Danach ist erst mal Zeit für eine Verschnaufpause, die auf den Namen „Underneath“ hört und fernab jeglichen Kitsches eine leicht melancholische Note anschlägt. Sänger Øyvind Osa spielt hier seine Stärken aus, eine Stimme, die zum Schreien wie Singen taugt, bei letzterer Tätigkeit vernimmt man glatt ein paar STING-Anleihen (oder man könnte auch sagen: Lauri von THE RASMUS in gut!). Und so geht es weiter, für Fans von DOZER über MONSTER MAGNET bis hin zu den QUEENS OF THE STONE AGE perfektes Futter, mal rockig, mal nachdenklich, immer luftig perfekt arrangiert. Da merkt man die jahrelange Live Erfahrung, sollte man sich übrigens auf der Bühne nicht entgehen lassen, die 3 Skandinavier. Weitere Highlights: Das 70ies mässige „Dislocated“, eine perfekte Einladung zum Chillen, sowie das SLAYEReske „Lord It“, welches auch ein paar aggressive Shouts auffährt.

Eine Rockplatte, die gleichzeitig retro und modern klingt? Doch, so etwas gibt es, wenn man sich der Wurzeln bewusst ist und diese in die Jetztzeit transportiert. Dazu addiert man Feeling, tritt gewaltig Arsch und lässt den Kopf beim Komponieren nicht völlig außer Acht. Logische Konsequenz: Starke Leistung!

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