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ELA FEAT. J.R. BLACKMORE - Out Of Time (Single)

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Artist ELA FEAT. J.R. BLACKMORE
Title Out Of Time (Single)
Homepage ELA FEAT. J.R. BLACKMORE
Label NOCUT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.8/10 (16 Bewertungen)

ELA begann 2001 mit Gesangsunterricht ihre Karriere und engagierte sich als Sängerin in der Band COM’N’RAIL. Nach der Entdeckung dieser Formation durch Chris Norman (Ex-SMOKIE) stand sie mit Musikern wie BONFIRE, DORO PESCH oder REAMONN auf der Bühne. Anfang 2007 startete sie ihre Solokarriere, ging im Laufe des Jahres ins Studio und brachte ihre Debüt-Scheibe „After The Rain“ auf den Markt. Der Titelsong hatte Erfolg und ELAs Musik wird demnächst in einem Thriller eine Rolle bekommen. Der 1964 in London geborene Jürgen Blackmore wuchs in Hamburg auf und begann 1979 mit der Ausbildung zum Gitarrenbauer. Die Verbindung zu seinem Vater ist unverkennbar, denn die Gitarre lässt ihn bis heute nicht los. Spielte er anfangs in kleineren Bands so spielte er später in seinen Bands mit namhaften Musikern wie Michael Bormann (Ex-JADED HEART) und Uli Roth (Ex-SCORPIONS). Seine CDs sind geprägt von voluminösem Instrumental-Rock, begleitet von ununterbrochenen Gitarrensoli, auf Konzerten covered er schon mal den einen oder anderen Titel seins Vaters.

“Out Of Time” ist eine Auskopplung aus dem aktuellen ELA-Longplayer „Passion“. Der Titelsong bietet einen kraftvollen, schnellen Sound, der im Mainstream des Rock und Pop einzuordnen ist. Ein eingehender Rhythmus, spielbar in jedem Radiosender, beherrscht die Szene. Anders als in den vorhergehenden Versionen sind diesem speziellen Mix die unverfänglichen Klänge der Gitarre von Jürgen Blackmore, dem Sohn des legendären DEEP-PURPLE-Gitarristen Ritchie Blackmore, beigemischt. Damit wird der Titel wesentlich rockiger und bekommt eine besondere Note. Mit „Mad About Your Love“ zeigt ELA dann ihren Hang zum Heavy Metal. Dröhnende Gitarren vibrieren in tiefen Bässen. Schneller Sound, der nichts von einer Ballade hat und die rhythmischen Körperbewegungen nicht abbrechen lässt. Dazu die ungewohnt helle frauliche, dennoch sehr kraftvolle Stimme. Zwar ist ELA nicht die einzige Frau in der Heavy Metal Szene, man denke vielleicht an Doro Pesch, aber ungewohnt klingt eine solche Stimme in den ersten zwanzig Sekunden schon. Doch dann haben sich die Ohren daran gewöhnt und die Konzentration richtet sich auf den ganzen Titel. „Queen Of The Deep“ hingegen ist eine klassische Rockballade. Zurückgelehnt im Sessel kann man den sanften Tönen lauschen. Doch kurz bevor sich die Augen, nicht wegen der Müdigkeit, sondern wegen der Stimmung, schließen wollen, bricht der Vulkan aus. Satte Klänge reißen die Ballade und den Zuhörer aus ihrem Traum. Aber es bleibt eine Ballade, wie sie von einem Rocker erwartet wird. Der Song „Dynamite“ wiederum erinnert mich in irgendeiner Weise stark an die SCORPIONS aus Hannover. Vielleicht weil Klaus Meine mit einer ähnlich hellen Stimme singt und der Sound etwas davon hat. In schneller Abfolge wird der Text präsentiert und der Refrain mit einem Echo versehen. „Tears Of The Dragons“ ist eine Komposition unter anderem von Blackmore und als instrumentale Ballade auf ein großartiges Gitarrenspiel abgestimmt. Wie der Titel bereits erahnen lässt, beflügelt er die Fantasie. Dabei sind es nicht alles romantische Töne, die erklingen. In einigen Sequenzen geht es ziemlich heavy zur Sache.

Das Album „Passion“ und das auf der aktuellen Scheibe enthaltene Video „Bleed“ zeigen, dass ELA auch ganz anders kann. Doch zusammen mit J.R. Blackmore griff sie ihre Leidenschaft, den Rock, wieder auf und brachte eine Scheibe heraus, die sich hören lässt. Wer in die Titel reinhören möchte, kann das bei Myspace im Internet tun. Liebhaber von melodiösem und auch sattem Gitarrensound kommen bei dieser Scheibe auf ihre Kosten.

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