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ELECTRIC ACID - Trouperspheare

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Artist ELECTRIC ACID
Title Trouperspheare
Homepage ELECTRIC ACID
Label CALYGRAM RECORDS
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Richard (Gitarre), Marek (Orgel), Kolki (Bass), Steffen (Drums) und Annett (Gesang) sind in Leipzig zuhause. 2016 gründeten sie ihre Kapelle ELECTRIC ACID, nachdem die fünf Musiker zuvor in Sachen Metal, Blues, Reggae, Southern-, Psychedelic- und Hard-Rock unterwegs waren. Jede Menge Einflüsse also, die im Seventies Classic Rock ihren gemeinsamen Nenner fanden. LED ZEPPELIN, LYNYRD SKYNYRD und DEEP PURPLE dienten fortan als Inspiration – außerdem zeitgenössische Retro-Rocker wie SIENA ROOT, BLUES PILLS und DE WOLFF.

Ihre eigene musikalische Sicht auf die Dinge haben ELECTRIC ACID jetzt auf ihrer Langrille „Trouperspheare“ zusammengetragen. Gleich mit dem bluesigen Opener „Hemingways’s Wild War Zone“ erschallt die Orgel, die auch in der kommenden 45 Minuten gut zu tun hat. Etwa beim nachfolgenden „That’s Gettin‘ Me Down“, das zudem neben den stets präsenten Gitarren auch das Schlagwerk in den Fokus rückt. Mit dem epischen „Behind The Scenes“ groovt sich der Fünfer endgültig sehr abwechslungsreich ein, ehe mit „Memphis“ ein kurzer Gospel-Moment eingeläutet wird, ehe entschleunigt rockende Gitarren in den Süden einladen. „Unison“ spielt derweil mit melodiösen Versatzstücken, um dann mit „The Stray“ abermals in die Vollen zu gehen. Mit diesem Schwung im Rücken, drückt „One Pill“ aufs Tempo, bevor das finale „Locked Inside“ für einen ebenso gefühl- wie temperamentvollen Abschluss sorgt.

ELECTRIC ACID verstehen sich bestens darauf, den Siebzigern neues Leben einzuhauchen. Die Einflüsse sind dabei natürlich unüberhörbar, „Trouperspheare“ bringt jedoch genügend eigene Ideen mit, um nicht als simpler Aufguss kategorisiert werden zu müssen. Bei aller Spielfreude und dem damit verbundenen Herzblut konnte mich allerdings die Stimme von Sängerin Annett im Sound-Kontext nicht immer überzeugen. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir einfach etwa rauere Vocals gewünscht.

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